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Oddset-Pokal : Erst tapfer, dann traurig

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der TSV Uetersen zwingt den Favoriten Altona 93 nach 0:2-Rückstand in die Verlängerung und unterliegt im Oddset-Pokal-Achtelfinale doch noch mit 2:3.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Sie zwangen den Oberliga-Dritten Altona 93 in die Verlängerung. Die Landesliga-Fußballer des TSV Uetersen gaben alles. Es hat nicht gereicht. Am Ende der spannenden 120 Minuten hatte der Favorit 3:2 (2:2, 0:2) gewonnen. 300 Fans traten den Heimweg in der Überzeugung an, den Nachmittag sinnvoll verbracht zu haben.

War das ein Jubelschrei in der 90. Minute. Yannick Kouassi schickte beide Teams mit dem Ausgleichstreffer in die Verlängerung. Darauf hätten die Besucher beim Seitenwechsel keinen müden Peso gewettet. Die Altonaer wirkten konzentriert und führten nach 19 Minuten 2:0. Doch die Uetersener dachten nicht daran, sich sang- und klanglos in die Winterpause zu verabschieden. Sie setzten sich zur Wehr. Bei einem Pfostenschuss von Eddy Enderle hatten sie noch Pech (69.).

Dann erzeugte der kurz vorher eingewechselte Christian Kilb bei seinem Comeback in der TSV-Ersten neue Spannung (1:2). Das Elfmeterschießen bahnte sich an, zumal sich ein Altonaer in der 110. Minute noch die Gelb-Rote Karte einhandelte. Die Hoffnung blühte – bis die Gäste ihr individuelles Format bei einem Freistoß, der unhaltbar bei Christopher Richter einschlug, unter Beweis stellten. Die Uetersener sanken enttäuscht zu Boden.

Ein Viertelfinale, vielleicht gegen die SV Halstenbek-Rellingen oder den Regionalligisten SC Victoria, das wäre es doch gewesen. Uetersens Trainer Peter Ehlers teilte die Verdrossenheit, war aber mit etwas Abstand zum Geschehen wieder obenauf.

„Wie kann ich traurig sein, wenn sich meine Mannschaft so gut wehrt“, sagte der Coach, der auf eine siebenjährige Vergangenheit als Regisseur der Altonaer in der dritten und vierten Liga zurückblickt. Mit dem TSV darf es bald wieder die Oberliga sein.

Im Punktspiel am 16. Februar gegen den VfL Pinneberg II hat die Uetersener der Alltag wieder. Bis dahin ist wohl verdiente Ruhe am Ball.

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