Baseball : Erst okay, dann k. o.

Der Elmshorner Pitcher Frank Röpke warf in einem bisher besten Saisonspiel sechs Strikeouts gegen die Challengers.
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Der Elmshorner Pitcher Frank Röpke warf in einem bisher besten Saisonspiel sechs Strikeouts gegen die Challengers.

Elmshorn Alligators mit hohem Sieg und knapper Niederlage gegen Berlin Challengers.

shz.de von
05. Mai 2015, 16:00 Uhr

Das für ihn dritte Saisonspiel war auch sein bisher bestes: Frank Röpke hat die Elmshorn Alligators zum zweiten Sieg nach dem Aufstieg in die 2. Baseball-Bundesliga Nord geführt: 12:4 (1:0, 2:0, 0:1, 5:0, 0:0, 0:1, 4:1, 0:1, 0:0) über Mitaufsteiger Berlin Challengers. Die zweite Partie gaben die Echsen unglücklich 5:6 (2:1, 0:1, 3:1, 0:1,0:0, 0:0, 0:2) ab. „Für einen Home-Opener war das wirklich o. k.“, sagte Matthias Diekert, Co-Trainer und Sprecher der Alligators zu dem Split.

„Das war deutlich seine beste Leistung“, lobte Diekert den Routinier Röpke auf dem Mound, der allein sechs Strikeouts warf. Zudem agierte die Verteidigung im Feld fast ohne Fehler.

Eine andere Statistik der ersten Partie des Tages hätte Diekert und Trainer Dennis Scherfisee hingegen Tränen in die Augen treiben können. 13 Elmshorner „strandeten“ im Verlauf der neun Innings auf den Bases, kamen also nicht nach Hause um zu punkten. „Trotzdem haben wir relativ hoch gewonnen“, stellte Diekert die Gesamtleistung des Elmshorner Teams heraus. Die Elmshorner Schlagmänner übten die gesamte Zeit Druck auf den Berliner Pitcher aus. Die Challengers, die als Regionalligameister vergangenes Jahr drei von vier Vergleichen mit Elmshorn gewonnen hatten, reagierten aber auf dieser Position nicht.

Ihr stärkerer Pitcher erklomm erst im zweiten Spiel den Wurfhügel. Dennoch hielten die Allis die Challengers bis zum Schlussinning kurz. Als im fünften Abschnitt auch eine kritische Phase mit drei Berliner Läufern auf den Bases ohne Gegenpunkt endete, schien die Partie gelaufen. „Da hatte ich gedacht, wir hätten sie geknackt“, gab Diekert zu. Doch das Team aus der Hauptstadt schaffte noch zwei Runs im letzten Inning der Partie. „Ein Ende, als ob man in der 90. Minute einen reinkriegt“, zog Diekert einen Vergleich zum Fußball.

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