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Fussball Kreisliga 6/7 : Erst in Durchgang zwei komplett

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kreisliga 6/7: Eintracht Rellingen verliert dezimiert mit 3:6 in Eidelstedt und spürt den TSV Uetersen III im Nacken, der auch in Osdorf siegt

Nach der Pause waren die Kreisliga-Fußballer von Eintracht Rellingen endlich komplett. Mittelfeldspieler Lener Aber kam herangeeilt und vervollständigte das Team, das den ersten Durchgang auswärts gegen den SV Eidelstedt II mit nur zehn Mann bestritten hatte.

„Zwei Spieler waren kurzfristig erkrankt. Auf andere Akteure hatte ich verzichtet. Ich wollte sie nicht mit einem Einsatz für fehlenden Trainings-Ehrgeiz belohnen“, sagte Eintracht-Coach Dennis Himburg. Die Rellinger verloren 3:6 (1:3). Himburg beklagte „vier Gegentreffer nach Freistößen und Eckbällen, das darf uns nicht passieren“. Besonders bitter war das 4:2 der Gastgeber. „Der Ball war da nicht hinter der Torlinie“, schworen die Rellinger. In der Staffel 7 blieben sie über dem Strich. Doch sie spüren jetzt die dritte Mannschaft des TSV Uetersen im Nacken, die ihr Zwischenhoch mit einem 2:0 (1:0) auswärts über den SV Osdorfer Born bestätigte. TSV II-Trainer Gerhard von Drathen war ehrlich: „Das 1:0 von Kubilay Özen könnte abseits gewesen sein.“ In der 15. Minute überstand sein Team einen indirekten Freistoß aus neun Metern. Am Ende war es ein ungefährdeter Sieg der Uetersener, die aus den jüngsten vier Partien zehn Punkte holten. Auf solch’ eine Serie hofft eines Tages auch Gernot Beckert. Beim 2:4 (0:3) gegen den TuS Osdorf II aber wurde der Coach von Blau-Weiß 96 II enttäuscht. Wieder einmal verteilten die Schenefelder Torgeschenke, ein Selbsttor des später ausgewechselten Marcel Gertschat war auch darunter. Positiv war die Gegenwehr nach Roter Karte für Alexis Aframidis, der einen Gegenspieler schubste.

Es war nicht der Tag der Gertschat-Familie, nachdem auch Pascal Gertschat in Diensten des SuS Waldenau eine (umstrittene) Rote Karte sah. Der Tabellenzweite gewann sein Heimspiel gegen Inter Osdorf trotzdem mit „viel Kampf und Krampf“ (Trainer Michael Mathey) 3:2 (1:1). Spitzenreiter Roland Wedel mühte sich in einem Geduldsspiel gegen den HEBC II zum 1:0 (0:0)-Erfolg, den Alexander Winkler mit einem Kopfballtreffer nach einer Flanke von Frank Unbehaun erst in der 80. Minute sicherte. Cosmos Wedel unterlag Komet Blankenese auswärts 0:1 (0:0), in der Staffel 6 war der Tangstedter SV beim 0:5 (0:4) auf dem Kunstrasen des TSV Sasel II zumindest im ersten Durchgang überfordert.

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