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Fussball-Oberliga : Erst gedealt, dann gespielt: VfL kann mit Remis in Curslack leben

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Am Freitagabend, beim offiziellen Eröffnungsspiel der Saison zwischen dem FC Süderelbe und dem SC Vier- und Marschlande, machten sie einen Deal. Als Gäste sahen sich Michael Fischer, Trainer der Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg, und Torsten Henke, seineszeichens Coach von Pinnebergs Auftaktgegner SV Curslack-Neuengamme, die Partie an und einigten sich auf ein Unentschieden.

„Ich habe Torsten ein 1:1 vorgeschlagen, er stimmte spontan zu, eigentlich hätten unsere beiden Teams am Sonnabend gar nicht mehr antreten müssen“, scherzte Fischer. Sie traten aber gegeneinander an. Allerdings hielten sie Wort, zumindest was die Tendenz anging: 2:2, also remis, trennten sich beide Mannschaften am Gramkowweg. „Damit kann ich sehr gut leben, das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können – zu unseren Gunsten, aber auch zugunsten des Gegners“, fasste Fischer zusammen.

Der VfL dominierte die erste Halbzeit, verpasste es aber, in Führung zu gehen. Kurz nach der Pause schlugen dann die Hausherren durch Dominic Ulaga kalt zu (46.). Mit einem Scherenschlag im Sitzen besorgte Thorben Reibe allerdings schnell den Ausgleich, nachdem sein Fallrückzieherversuch zuvor noch abgeblockt wurde (48.).

Bei der erneuten Führung der Gastgeber unterschätzte Christian Dirksen einen hohen Ball, sodass ihm Ulaga entwischte und zum zweiten Mal traf (58.). „Normalerweise ist es schwer, bei solchen Temperaturen dann noch einmal zurückzukommen“, wusste Fischer. Doch nach einem Angriff der Curslacker konterten die Pinneberger blitzschnell – 2:2 durch Reibe (85.), ein Remis, das beide Trainer prognostiziert hatten.

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erstellt am 04.Aug.2014 | 16:00 Uhr

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