Volleyball : Erst der Tie-Break brachte die Niederlage

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Die Volleyballgemeinschaft Elmshorn hatte nach fünf Sätzen das Nachsehen gegen den Kieler TV.

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11. November 2013, 15:59 Uhr

„Das Spielergebnis geht vollkommen in Ordnung“, urteilt Martin „Paul“ Stegmann, Spielertrainer und Zuspieler der ersten Herren der Volleyballgemeinschaft Elmshorn (VGE), nach der Fünfsatzniederlage seines Teams gegen den Kieler TV. „Gestern habe ich das noch nicht ganz so gesehen, heute kann ich mit der Leistung des Teams leben. Immerhin hatten wir den neuen Tabellenführer zu Gast. Die Kieler spielen schon seit Ewigkeiten Volleyball und viele Spieler waren früher in höheren Ligen aktiv.“

Die Regionalligisten hatten ihr Heimspiel in der Sporthalle der Boje-C-Steffen-Schule und spielten nach Stegmanns Einschätzung in den beiden ersten Sätzen auf extrem hohem Niveau. „Wir haben in den Sätzen eins und zwei sehr gute Angaben geschlagen, auf die die Kieler Annahme zunächst keine Antwort fand.“ Für die VGE bedeutete dies Satzgewinne mit 25:17 und 26:24. „Im dritten Satz schlichen sich bei uns Fehler und Ungenauigkeiten ein, gleichzeitig fanden die Kieler besser ins Spiel und setzten uns mit ihren Angriffen stärker unter Druck“, so Stegmann weiter. Die Elmshorner gaben den dritten Satz mit 19:25 und den vierten Satz mit 18:25 ab. Daran konnte auch die Einwechslung von Außenangreifer Lars Peters im vierten Satz nichts mehr ändern.

Der Entscheidungssatz endete aus Elmshorner Sicht mit 9:15. „Wir hätten zwar gern den Tie-Break für uns entschieden und somit einen Punkt mehr erreicht, aber das war dieses Mal nicht drin,“ gibt sich Stegmann mit dem Resultat zufrieden. In seiner Einzelkritik gehören die beiden Mittelblocker Malte Gier und Gordon Dahme sowie Diagonalspieler Nils Warnke zu den Elmshorner Spielern, die sich besonders positiv hervortaten.

Die VGE steht jetzt auf dem siebten Tabellenplatz und muss am nächsten Sonnabend zum Tabellennachbarn HSG Uni Rostock (Platz 8) reisen. „In Rostock müssen wir uns mal wieder am Riemen reißen!“, kündigt Stegmann an.

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