ReaKTIONEN : Erschrecken und der Blick nach vorn

Seine Arbeit im Elbestadion wird Trainer Matthias Jobmann nicht mehr aufnehmen.
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Seine Arbeit im Elbestadion wird Trainer Matthias Jobmann nicht mehr aufnehmen.

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03. Juni 2019, 16:00 Uhr

Matthias Jobmann (54), der mit seinem Bruder Olaf Jobmann als Trainer für die Wedeler Oberligamannschaft vorgesehen war, zeigte sich nun „nicht nur enttäuscht und traurig, sondern auch überrascht“ von der Entwicklung. „Wedel ist weit ab vom Schuss – das hat es umso schwieriger gemacht, in Hamburg lebende Spieler zu gewinnen. Eine so hohe Fluktuation ist immer bedenklich – zumal wenn der Unterbau in Form von Jugend-Teams fehlt.“

Marlo Steinecke (25), Kapitän der vergangenen Saison: „Ich war schon sehr geschockt, auch wenn immer kommuniziert worden ist, dass die Meldung für die Oberliga nicht sicher ist. Mein persönliches Gefühl war zuletzt aber positiv, so dass ich mit diesem Schritt nicht mehr gerechnet habe. Es ist eine sehr, sehr traurige Entwicklung, aber rational die richtige Entscheidung, insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen. Wedel ist für jetzt selbstredend keine Option mehr, weil die Kreisklasse B meinen sportlichen Ansprüchen nicht gerecht wird. Es gab am Sonntag bereits Anfragen.“

Luis Diaz (24): „Mein Bruder Daniel und ich hatten Thorsten Zessin bei der Kaderplanung unterstützt, weil wir viele Kontakte haben. Wir hatten aber seit einer Woche die Vermutung, dass etwas passieren wird, weil ziemlich weit mit den Gesprächen waren, von Wedel aber nie das Go für die Vertragsunterschrift kam. Jetzt ist es raus und ich finde das sehr schade für den Kreis Pinneberg. Als ich vor sieben Jahren in die Herren kam, gab es noch Elmshorn und Halstenbek-Rellingen, die hoch gespielt haben. Ich habe alle Jahre in der Oberliga gespielt, und da sehe mich auch weiterhin. Bei einem guten Projekt würde ich auch eine Liga runter gehen.“

Gary Voorbraak (24): „Marlo Steinecke und ich hatten unterschrieben, um ein Zeichen zu geben. Der Schritt jetzt kam überraschend, stand aber zur Debatte. Ich werde mit Marlo sprechen; wir wollen gern zusammen spielen.“

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