Fußball-Oberliga : Erlösung an der Wilhelmstraße

Noch kein Überflieger, aber immerhin mal wieder ein Sieger: Yannik Sottorf (rechts) vom FCE.
Noch kein Überflieger, aber immerhin mal wieder ein Sieger: Yannik Sottorf (rechts) vom FCE.

Fußball-Oberliga: FC Elmshorn beendet Niederlagenserie mit 3:0 über Bramfelder SV / Ole Springer mit Gehirnerschütterung in Klinik

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01. März 2014, 16:00 Uhr

Auf dieses Gefühl haben die Oberligafußballer des FC Elmshorn vier Monate und drei Tage warten müssen, das Gefühl eines Sieges. Gestern Abend war es endlich so weit. Das Team von Neu-Trainer Reza Khosravinejad gewann 3:0 (0:0) gegen den Bramfelder SV – vor nur 184 zahlenden Zuschauern; mindestens einer hatte zu sich in der Halbzeitpause bereits enttäuscht auf den Heimweg gemacht. Dieser verpasste nach einem schwachen ersten Durchgang eine Leistungssteigerung der Hausherren, die sich über einen Rückstand von mindestens drei Toren gegen das noch sieglose Schlusslicht nicht hätten beschweren dürfen.

Dennoch hat der erste Dreier nach sieben sieglosen Spielen einen faden Beigeschmack. FCE-Torhüter erlitt bei einem Zusammenprall mit seinem eigenen Innenverteidiger Rico Just unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff eine schwere Gehirnerschütterung. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Altona eingeliefert.

„Wir müssen für Ole siegen“, hatte Khosravinejad seinen Schützlingen in der Pausenansprache eingetrichtert. Mit Erfolg. Glich die Hintermannschaft 45 Minuten lang einem ungeordnetem Torso, lief es dann zumindest im offensiven Bereich. Frederic Sarpong mit einem Heber in der 50. Minute, Patrick Scheidt per Kopf nach Freistoß von Marc Lange (61.) und der eingewechselte Patrick Eggert im zweiten Versuch (79.) machten alles klar. Zwischendurch traf Patrick Ziller noch die Latte.

„Die Mannschaft hat Moral bewiesen und für diese drei wichtigen Punkte gekämpft“, sagte Khosravinejad. FCE-Präsident Helge Melzer, der in einer kurzen Ansprache noch auf die Bedeutung der Partie hingewiesen hatte, wusste aber auch die erste Halbzeit einzuordnen. „Wir haben heute einen Glückspfennig im Schuh gehabt“, sagte er.

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