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Basketball : Erfolg in der Basketball-Hochburg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fünf Teams des SC Rist Wedel waren beim Miniturnier in Göttingen am Start / Titelgewinn für weibliche U11

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2017 | 16:00 Uhr

In der Basketball-Hochburg Göttingen ging es am vergangenen Wochenende hoch her: 155 Mannschaften waren in diesem Jahr beim Miniturnier am Start, darunter auch fünf Vertretungen des SC Rist Wedel.

Die weibliche U11 der Trainerinnen Gundula Laabs und Nele Koschek setzte nach dem Gewinn der Hamburger Meisterschaft ein weiteres Ausrufezeichen und sicherte sich auch beim größten Miniturnier Deutschlands den Titel. Gleich zum Auftakt traf man auf eine Hochburg des Mädchenbasketballs, den TuS Lichterfelde. Schnell wurde klar, dass die erste Partie ein Kampfspiel werden würde. War man anfangs noch von der Berliner Härte und Schnelligkeit überrascht, fand das Team von Laabs/Koschek immer besser ins Spiel und gewann überraschend mit 36:19. Das zweite Gruppenspiel gegen die groß gewachsenen Mädchen aus Soest war dagegen eine lethargische Partie, in der die Wedelerinnen sich dennoch mit 38:21 durchsetzten. Als Gruppenerster zog man ins Viertelfinale ein, wo man Braunschweig mit 50:6 deklassierte.

Tags darauf kam es dann zum Halbfinalduell mit Alba Berlin. Konzentriert starteten die Risterinnen und ließen sich den Schneid nicht abkaufen. Am Ende stand ein 31:19-Erfolg zu Buche. Im Endspiel wartete erneut TuS Lichterfelde. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Gegen die flinken Berlinerinnen kassierten die Risterinnen viele Fouls, blieben aber dennoch dran. Zur Halbzeit stand es 18:17 für Wedel. Auch im zweiten Durchgang blieb es spannend. Kurz vor Ende ging Lichterfelde durch einen Dreier mit drei Punkten in Führung. Rist konterte nervenstark ebenfalls mit einem Dreier und ließ auf zwei Ballgewinne und zwei Körbe folgen. Am Ende stand ein Drei-Punkte-Sieg (31:28) für die Rist-Girls zu Buche – es folgte lautes Jubelgeschrei von den Mädchen sowie der mitgereisten Eltern.

„Der Titelgewinn in Göttingen ist ein toller Erfolg und zeigt, wo man momentan so im gesamtdeutschen Niveau steht“, freute sich Trainerin Gundula Laabs, „gleichzeitig ist allen auch bewusst geworden, dass wir gerade im athletischen Bereich etwas tun müssen, um den Anschluss an die Berliner und andere gute Teams zu halten.“

Für die W11 ist das noch nicht der Saisonausklang. Am 8./9. Juli folgt noch ein Turnier zu Hause mit mehreren Teams von Alba, das es auch schon im Vorjahr gab.

Auch die W12 schaffte es in Göttingen ins Endspiel, musste sich dort aber knapp geschlagen geben. Die Risterinnen traten in Niedersachsen in der höchsten Leistungsklasse I an und bezwangen in der Gruppenphase Alba Berlin, TuS Lichterfelde und BC Marburg, gegen die ChemCats Chemnitz verlor man hauchdünn (23:24). Als Gruppenerster und -zweiter trafen Risterinnen und ChemCats im Endspiel wieder aufeinander, erneut hatten die Sächsinnen die Nase vorn (28:21). „Alles in allem haben unsere Mädels ein starkes Turnier gespielt und wieder einen großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht“, bilanzierte Andrea Koschek.

Die männliche Wedeler U10 schrammte mit Platz vier indes knapp am Podium vorbei, während die erste männliche U12 den sechsten Rang belegte und die Zweitvertretung auf dem siebten Rang landete.



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