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Volleyball-Regionalliga: Britta Schümann mit der VG Elmshorn morgen beim Ex-Klub VG WiWa zu Gast

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20. Oktober 2018, 15:00 Uhr

Die Stimmung in der heimischen Halle der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule in Elmshorn ist seit dem Aufstieg der Elmshorner Volleyball-Frauen in die Regionalliga um einiges besser und lauter geworden – nicht nur, wenn Gästefans wie vergangenes Wochenende die aus Pampow große Trommeln mitbringen. „Wir haben mehr Zuspruch und das macht Spaß“, sagte Britta Schümann. Am Sonntag geht es für die VG Elmshorn aber in die Fremde, wenn auch nicht sehr weit weg. Ziel der Reise ist am Sonntag die Sporthalle Wandsbek an der Rüterstraße in Hamburg, wo um 16 Uhr die VG WiWa auf den Aufsteiger wartet. „Auch eine schöne Halle“, weiß die Elmshorner Stellerin um die kleine Arena, die sie aus ihrer sportlichen Vergangenheit nur zu genau kennt. Zwei Spielzeiten hatte die heute 45-Jährige 2009 und 2010 das Trikot der Spielgemeinschaft aus Wandsbeker TB, SSV Wichern-Schule und Bramfelder SV getragen – ebenfalls in der Regionalliga, die zu dieser Zeit noch die dritthöchste deutsche Spielklasse war. Mittlerweile gibt es die neu eingeschobene 3. Liga über der Regionalligaebene.

Nach einer Volleyball-Pause ist Britta Schümann vor drei Jahren wieder richtig bei der VGE eingestiegen, um dem von Trainer Michael Behrmann forcierten Neuaufbau in der Verbandsliga Hamburg mit zu unterstützen. Tennis hatte sie zwischenzeitlich als sportliche Alternative für sich entdeckt. Den Schläger schwingt sie immer noch regelmäßig auf den Plätzen des TSV Sparrieshoop. Im Sommer kommt zudem seit vielen, vielen Jahren Beachvolleyball hinzu. „Deshalb war die Regionalliga für mich eigentlich weit weg“, sagt sie. Kneifen kam aber nicht in Frage, als es um die Entscheidung ging, das Aufstiegsrecht nach der dritten Verbandsligameisterschaft in Folge wahrzunehmen oder nicht. Die Motivation aber ist weniger der eigene Erfolg oder das Erlebnis höherklassig zu spielen. Eben alles schon erlebt. „Anja Svensson, Katja Saß und ich machen das für die jungen Spielerinnen, um sie zu supporten“, stellte sie klar. „Die sind jetzt dran und müssen auch wollen.“

Noch aber ist die Erfahrung von Schümann für den Elmshorner Spielaufbau – fast – unersetzbar. Mit flinken Beinen und noch präziseren Händen ist die Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst einer in Kölln-Reisiek und Elmshorn beheimateten Firma diejenige, die im Optimalfall bis zu drei Mitspielerinnen im Angriff einsetzen kann. „Ich bin zwar an jedem Spielzug beteiligt, aber das ist nicht so die Knochenarbeit wie im Mittelblock“, sagt die zuverlässige und fast immer fröhliche Stütze der Elmshorner Mannschaft mit einem Lachen auf den Lippen.

Den morgigen Gegner VG WiWa vermag Schümann nur schwer einzuschätzen, auch wenn beide Mannschaften zeitgleich im Hamburger Pokal-Halbfinale standen, dort aber nicht gegeneinander gespielt haben. Und die eigene Hamburger Vergangenheit hilft auch nicht weiter; die aktuelle


VG WiWa ein komplett neues Team

WiWa-Mannschaft ist eine komplett andere als vor neun Jahren. Eines aber weiß die Elmshornerin mit Sicherheit: Von den drei Auftaktniederlagen des morgigen Gastgebers dürfe man sich nicht blenden lassen. „Die können täuschen“, warnt sie angesichts der Tatsache, das die mit Aufstiegsambitionen behafteten Teams von Grün-Weiß Eimsbüttel und 1. VC Parchim zu den Gegnern gehörten. Die VGE hat aus den ersten vier Partien immerhin mit zwei Siegen und zwei Niederlagen sechs Punkte geholt. Nun kommen die Schlüsselspiele. „Für uns wird sich jetzt herausstellen, gegen wen man gewinnen sollte“, so Schümann.
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