zur Navigation springen

Handball-Oberliga : Entscheidung mit der Schlusssirene

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ellerbek besiegt Esingen.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Es war ein Spiel, das keinen Sieger verdient hatte. Doch mit dem Schlusspfiff gelang Melina Dahms gegen die sehr gute Viven Wichens noch der Treffer zum 19:18 (6:7), so dass der TSV Ellerbek im Kreisderby gegen den TuS Esingen zum glücklichen Erfolg kam und sich damit in der Tabelle der Handball-Oberliga Hamburg/SchleswigHolstein ins Mittelfeld verbesserte.

Eine Halbzeit lang zeigten beide Mannschaften nur in der Abwehr Oberliga-Format. Zwar wirkten die Angriffe der Tornescherinnen nach sehr nervösem Start strukturierter als die von Ellerbek, bei den Abschlüssen scheiterten die TuS-Frauen aber immer wieder an Pia Belza, die im TSV-Tor ein gutes Debüt abgab. Zudem gelang es Ellerbek, die Anspiele zum Kreis auf Marike Pletz wirkungsvoll zu stören. „Darauf waren wir eingestellt“, sagte TSV-Trainer Ingwert Ingwertsen. Den Sieg bezeichnete der Coach aber auch als glücklich.

„Meine Mannschaft ist an ihrer Unerfahrenheit gescheitert“, analysierte TuS-Trainer Patrick Kohl. „Wenn wir unseren Drei-Tore-Vorsprung ausgebaut hätten, hätte es vielleicht zu einer Überraschung gereicht“, meinte er. In dieser Phase (38. bis 42. Minute) nutzte Ellerbek jedoch Esinger Fehlwürfe und technische Fehler zum Ausgleich und ging sogar mit 13:12 (46.) in Führung. Dabei waren es gerade die erfahrenen TuS-Frauen Svenja Rix-Müller, Marike Pletz und Anna-Cathleen Theel, die im Angriff unter ihren Möglichkeiten blieben. Mutiger agierten im Rückraum Frederike Schmidt und Carina Büchel. Insofern ist Kohl auch optimistisch, am Dienstag im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Preußen Reinfeld (15.30 Uhr, KGS-Halle) die ersten Punkte zu holen: „Diese Leistung gibt uns viel Selbstvertrauen.“

Wohin der Weg für Ellerbek führt, wird sich Dienstag zeigen, wenn Titelaspirant AMTV in die Harbig-Halle kommt (16 Uhr). Ingwert Ingwertsen, der sich heute einer Knieoperation unterziehen muss, kann nur hoffen, dass sich sein Team im Angriff steigert.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen