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Handball : Endlich mal keine Abgänge

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Handball: Elmshorner Frauen setzen weiter auf die Zusammenarbeit mit den A-Mädchen / Patrick Drefke bleibt Trainer

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Drei Wochen ist die Handballsaison jetzt vorbei. Die Freude über Rang sieben in der Hamburg-Liga ist bei den Frauen des Elmshorner Handball-Teams nach wie vor groß, doch die Gedanken kreisen schon um die nächste Spielzeit. Und auch da gibt es gute Nachrichten: Bislang hat sich noch keine Spielerin wegen neu begonnenem Studium oder einem Jahr im Ausland abgemeldet. „Der Kader bleibt wie er ist – und das ist sehr erfreulich“, sagte Trainer Patrick Drefke, der in den vergangenen Jahren anderes als Kontinuität gewohnt war. Vor der zu Ende gegangenen Saison hatten die Frauen des Elmshorner Handball-Teams als Neuling in der Hamburg-Liga fünf Abgänge ausgleichen müssen.

Das machten Mädchen aus der A-Jugend mit einem Doppelspielrecht wett. Für Maren Dingler, Sandy Jeske und die derzeit verletzte Maja Müller endet der Tanz auf zwei Hochzeiten im Sommer; sie rücken endgültig in die Frauen auf. Sophia Nemetz und Anne Düerkop bleiben, wie mit Ausnahme der beiden Torhüterinnen der Jugend, doppelt aktiv. Düerkop ist für Drefke die Spielerin des Jahres. „Mit einer Ausnahme hat sie alle Spiele mitgemacht. In der heutigen Zeit ist das eine erstaunliche Leistung.“ Und Antje Dingler, die mit Drefke die A-Mädchen betreut, unterstrich: „Anne hat in der Jugend weitestgehend durchgespielt.“

Drefke wertete dies als Zeichen dafür, wie gut beide Mannschaften kooperieren. Diese Zusammenarbeit soll weiter intensiviert und auf die von der Landes- in die Bezirksliga abgestiegene zweite Frauenmannschaft ausgeweitet werden. Dafür sei, so Dingler, das soziale Gefüge „unheimlich wichtig“: „Bei uns gibt es keine Hemmschwelle. Das ist sehr wertvoll.“ Daher wird der Nachwuchs nicht wieder in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, sondern in der Hamburg-Liga gemeldet. Dies habe aber nichts mit dem letzten Platz im Oberhaus zu tun. Dingler: „Es gab auch Frust, aber unterm Strich muss man sagen: Es war eine tolle Erfahrung. Von der Entwicklung her haben wir einen Riesenschritt gemacht.“ Die Unterstützung der Eltern habe dazu viel beigetragen.

Auch auf der Trainerbank gibt es keine Veränderung. Drefke wird bei den Hamburg-Liga-Frauen weiterhin von Ralf Martini unterstützt. Bei den A-Mädchen halten Drefke und Antje Dingler die Fäden in der Hand. Die zweite Frauenmannschaft trainiert Karsten Dingler.


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