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Fussball-Oberliga : Ende der Heim-Phobie?

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Wedeler TSV verpflichtet Innenverteidiger und will die Negativserie ad acta legen

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Vier Heimspiele in Folge – eine Rarität im Fußballgeschäft. Der Wedeler TSV, kam von Spieltag vier bis sieben in jenen höcht seltenen Genuss. Anstelle der erhofften Heimspiel-Euphorie entwickelte sich beim WTSV jedoch eine vermeintliche Heimspiel-Phobie. Einem Remis standen drei Niederlagen gegenüber. WTSV-Coach Jörn Großkopf will von einer Heim-Krise nichts wissen. „Wir hatten unter anderem mit TuS Dassendorf und SC Victoria schwere Gegner vor der Brust. Die Statistik der vergangenen vier Heimspiele interessiert mich aber eh nicht mehr, wichtig ist die kommende Partie“, so der 51-Jährige mit Blick auf das Duell am Sonntag gegen den Hamburger SV III. Dann wird auch erstmals Neuzugang Cody Shields im Kader der Hausherren stehen. Der 28-jährige US-Amerikaner war zuletzt in der Saison 2015/16 für Regionalligist Altona 93 aufgelaufen.

Der SV Rugenbergen ist guten Mutes, dass nach dem witterungsbedingten Spielabbruch am vergangenen Wochenende – die abgebrochenen Partien des SVR und des VfL Pinneberg werden am 31.10. nachgeholt – die Auswärtsbegegnung am morgigen Sonnabend beim SV Curslack-Neuengamme planmäßig über die Bühne gehen wird. „Wir spielen zum einen auf Kunstrasen und zum anderen sieht die Wetterprognose gut aus“, sagt SVR-Coach Ralf Palapies, der dennoch einige Sorgenfalten auf der Stirn hat. Aufgrund von Ausfällen sowie Rückkehrern wird sich das Personalkarussell mächtig drehen. Während Dominik Lange (krank) und Keeper Patrick Marciniak (beruflich verhindert) im Vergleich zur Vorwoche nicht zur Verfügung stehen, kehren Gary Voorbraak, Nick Hallbauer und Jannis Waldmann zurück. Hinter dem Einsatz von Stürmer Pascal Haase (Adduktorenverletzung) steht ein Fragezeichen. „Es wird Veränderungen geben“, so Palapies, der das Gesamtbild im Blick hat. „Wir werden bei Pascal nichts riskieren. In den kommenden Wochen geht es auch aufgrund des Oddset-Pokals Schlag auf Schlag.“

Doppelbelastung ist auch beim Niendorfer TSV, kommender Gegner des VfL Pinneberg, ein Thema. Unter der Woche musste der NTSV zum Nachholspiel antreten (3:0 gegen TSV Sasel). VfL-Coach Thorben Reibe misst der Englischen Woche des Gegners keine Bedeutung bei. „Es liegen mehr als vier Tage zwischen den Begegnungen, wir erwarten am Sonntag einen topfitten Gegner“, so Reibe.

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