Emotionsloser Auftritt

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Handball: HSG Horst/Kiebitzreihe kassiert in der SH-Liga eine 27:28-Pleite gegen HC Treia/Jübek

shz.de von
21. Januar 2019, 16:00 Uhr

Zum Rückrundenauftakt im neuen Jahr kassierten die Handballer der HSG Horst/Kiebitzreihe gegen den HC Treia/Jübek mit der 27:28 (13:15)-Niederlage einen erneuten Dämpfer in der Schleswig-Holstein-Liga.

Mehr noch als die verlorene Begegnung schmerzte allerdings das Auftreten der Mannschaft. Von ernsthaften Bemühungen, hier gegen einen nicht einmal stark agierenden Gegner die Punkte wirklich zu wollen, war nur phasenweise und viel zu selten etwas zu sehen und zu spüren. So gingen die Zuschauer in der erneut ausverkauften Hölle Horst, so sie denn zur Anhängerschaft der Haie gehörten, unzufrieden nach Hause.

Jetzt ist es natürlich keineswegs so, dass man gegen einen Fünftplatzierten in der Tabelle nicht auch verlieren kann. Gegen die Gäste aus dem Norden allerdings hatte der unvoreingenommene Zuschauer kaum einmal den Eindruck, dass da ein Team auf der Platte stand, welches unbedingten Siegeswillen ausdrückte.


Pensum emotionslos heruntergespult

Abgesehen von einigen stark parierten Bällen in der Anfangsphase durch Haie-Keeper Ole Bostelmann gab es hier und dort noch erwähnenswerte Einzelaktionen zu klatschen. Der überaus größte Teil des Spieles wurde jedoch nahezu emotionslos – und zwar sowohl auf dem Spielfeld als auch auf der Bank – heruntergespult.

Dass es zum Ende der Partie doch noch einmal eng wurde – nach der Auszeit von Haie-Coach Michael „Pumpe“ Krieter 20 Sekunden vor Spielschluss –, verdankten die Haie mehr den Fehlern der Gäste als eigenem, aggressiven Spiel. So verstrichen auch diese verbliebenen Sekunden, ohne dass es ein Akteur der HSG Horst/Kiebitzreihe verstanden hätte, wenigstens in dieser Phase noch einmal ein Zeichen zu setzen.


Wiedergutmachung gegen Preetzer TSV?


Jetzt müssen die Haie am kommenden Samstagabend um 19 Uhr beweisen, dass sie es besser können. Geschlossen als Mannschaft mit Siegeswillen, wenn der Preetzer TSV zu Besuch kommt.
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