zur Navigation springen

Schwimmen : Elmshorner Trio zur JEM

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Lea Boy, Arti Krasniqi und Dustin Lantuhov für kontinentale Titelkämpfe qualifiziert

shz.de von
erstellt am 04.Jul.2017 | 16:00 Uhr

Was Lea Boy und Arti Krasniqi im Becken versagt geblieben war, haben die beiden Sportler vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn im Freiwasser geschafft: Boys deutscher Juniorinnen-Titel über 7,5 Kilometer und Krasniqis zweiter Platz in der Junioren-Wertung der olympischen Zehn-Kilometer-Distanz bei der DM in Magdeburg bedeuten die Qualifikation für die Junioren-Europameisterschaft. Zur JEM vom 4. bis 6. August in Marseille (Frankreich) fährt sogar ein Elmshorner Trio: Als dritter im Bunde buchte Dustin Lantuhov als Zweiter über fünf Kilometer im Jahrgang 2002 das Ticket für die kontinentalen Titelkämpfe. Alle drei hatten zuvor bereits die von Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz geforderte 1500-Meter-Zeit im Becken nachgewiesen. Als Staffel siegte das Trio über 3 x 1,25 Kilometer. Lantuhov holte zudem Gold über 2,5 Kilometer. Begleitet werden sie von STE-Cheftrainer Jörg Freyher, der dann zum Stab des Deutschen Schwimmverband (DSV) zählen wird. „Das war wirklich ein gelungenes Wochenende“, sagte Freyher.

Boy holte außerdem über fünf Kilometer den Titel im Jahrgang 2000, während in der offenen Klasse die frühere Elmshornerin Finnia Wunram (SC Magdeburg) im ihr vertrauten Barleber See nicht zu schlagen war und die Konkurrenz deutlich distanzierte. Bei den Jungs freute sich zudem Christian Derdak über 2,5-Kilometer-Silber im Jahrgang 2004 sowie Philipp Hoppe bei den Masters in der Altersklasse 20.

Lea Boy war jedenfalls ein nicht ganz kleiner Stein vom Herzen gefallen. Auch ohne spezielles Training außerhalb des Beckens im Vorwege und einer nicht so glücklich verlaufenen Beckensaison hatte sie sich im Barleber See nach nur einer Übungseinheit auf Anhieb zurechtgefunden. Die 17-Jährige überließ der Konkurrenz über viereinhalb Runden die kraftraubende Führungsarbeit, ehe sie unwiderstehlich vorbeizog. Angst, den Anschluss zu verlieren, hatte sie keinen Moment gehabt. „Das war alles sehr ruhig“, sagte sie.

Für Dustin Lantuhov war die gemeinsame Staffel die Überraschung des Wochenendes. „Mit der waren wir uns nicht ganz sicher“, sagte er. Boy aber schwamm als Startschwimmerin gegen die gleichaltrigen Jungs bereits einen kleinen Vorsprung heraus, den Lantuhov und Krasniqi sogar noch ausbauten.

Krasniqi, der eigentlich in Hamburg trainiert, ist diese Woche in Elmshorn. Das Becken im Sportzentrum Alter Teichweg ist für ein paar Tage gesperrt, aber das Pensum an Kilometern im Wasser will bis zur JEM uneingeschränkt hochgehalten sein.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen