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Schwimmen : Elmshorner Trio startet international

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bermel, Boy und Brandauer für JEM nominiert

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Wenn das 400-Meter-Lagen-Gold von Jacob Heidtmann am Donnerstag zum Auftakt der Deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin eine Initialzündung hätte sein sollen, dann hat sie funktioniert. Im Schatten des 20-Jährigen, der die erste Hürde auf dem Weg zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften Anfang August im russischen Kazan bravourös nahm, legten auch die anderen Starter des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn Top-Leistungen hin: Thore Bermel (16), Thea Brandauer (15) und Lea Boy (15) glänzten mit Bestzeiten, um im C-Kader des Deutschen Schwimmverbandes zu bleiben und sich für die ersten European Games zu qualifizieren. Arti Krasniqi (15) steht auf der Longlist für das European Youth Olympic Festival (EYOF). Und im Sog dieser Top-Leistungen legte auch Maike Scheelk ihre Meisterschaftsschwäche ab. Sie schwamm über 1500 Meter Freistil mit 18:08,38 Minuten eine neue persönliche Bestzeit, die Rang 24 bedeutete. „Vier von sechs Elmshorner Startern sind international dabei. Das ist sensationell, besser geht’s nicht“, jubelte STE-Cheftrainer Jörg Freyher.

Allen voran Thore Bermel. Der 16 Jahre alte Schüler schwamm gleich zwei Mal in die nationalen Top Ten: erst über 1500 Meter Freistil als Vierter, wobei er mit 15:21,06 Minuten sowohl die deutsche C-Kader-Norm als auch die Richtzeit für die Qualifikation zur Jugend-EM deutlich unterbot. Es folgte Rang fünf auf der 800-Meter-Strecke in 8:06,52 Minuten. Auch das war wie über die Nebenstrecke 200 Meter Lagen eine persönliche Bestleistung. Noch am Sonntagabend unterschrieb Freyher Bermels Nominierungsunterlagen für die European Games, in welche die Junioren-Europameisterschaften dieses Jahr eingebettet werden. Diese finden vom 12. bis 28. Juni in Baku statt.

Auch Thea Brandauer und Lea Boy haben nach ihren Auftritten in Berlin alle Chancen, in der Hauptstadt von Aserbaidschan an den Start gehen zu dürfen. Der DSV hat sie auf der Liste. „Die letzte Entscheidung liegt aber beim DOSB“, sagte Freyher. Brandauer gewann das B-Finale der 50 Meter Schmetterling. Über die doppelt so lange Distanz wurde sie im B-Finale Zweite.

Arti Krasniqi ist noch ein Jahr zu jung für Baku. Der wie Heidtmann und Brandauer in Hamburg trainierende STEler knackte über 400 Meter Lagen in 4:35,96 Minuten die Norm für das European Youth Olympic Festival (EYOF). Damit steht er auf der Longlist für diesen Wettkampf, an dem vor zwei Jahren bereits Thea Brandauer mit Erfolg teilgenommen hatte.

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