Handball-Landesliga : Elmshorner Tempomacher

In Abwesenheit seines älteren Bruders war Maik Carstensen (Mitte) der erfolgreichste Rückraumwerfer des EHT.
In Abwesenheit seines älteren Bruders war Maik Carstensen (Mitte) der erfolgreichste Rückraumwerfer des EHT.

Big Points dank schneller Gegenstöße über den Eimsbütteler TV – 42:30 fürs EHT

shz.de von
05. November 2013, 12:00 Uhr

Der Eimsbütteler TV war mit der wenig schmeichelhaften Empfehlung der schlechtesten Landesliga-Abwehr in die Olympiahalle gekommen. Das nutzten die Männer des Elmshorner Handball-Teams aus. Sie sicherten sich mit dem 42:30 (19:15) über das Schlusslicht wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Überragender Elmshorner war Arne Flick, der bei zwölf Toren in den Tempogegenstößen eine 100-prozentige Wurfquote aufwies.

So deutlich, wie es das Ergebnis aussagt, war es aber lange Zeit nicht in der Olympiahalle. Das begann schon damit, das EHT-Trainer Bernd Ramspott bereits unter der Woche viele Absagen zum Training entgegen nehmen musste. Vor der Begegnung meldeten sich Alexander Kurmis, Michel Wiskandt, Jan Ole Carstensen (verletzt) und Christian Janke (Grippe) ab. Julian Daffinger raffte sich, obwohl ebenfalls nicht ganz fit, auf und warf immerhin noch drei Tore. Torhüter André Zekorn kam direkt vom Dienst, war aber sofort hellwach. Seine Paraden ermöglichten die schnellen Tore zum Elmshorner 4:0.

Dieser Vorsprung war aber genau so schnell wieder weg. „War ja klar, dass man dann etwas zaubern muss“, grummelte Ramspott, der zumindest konstatieren konnte: Nach dem 4:4-Ausgleich riss sich seine junge Mannschaft wieder zusammen. Die Vorentscheidung viel trotz eines zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprungs aber tatsächlich erst Mitte der zweiten Halbzeit, nachdem die Gäste auf 23:22 (39. Minute) herangekommen waren. Zehn Minuten ließ die Elmshorner Abwehr in der Folgezeit keinen Gegentreffer zu und zog auf 32:23 davon. Dieser Vorsprung sollte dann wirklich reichen. „Diesmal bleiben die Big Points in Elmshorn“, jubelte Ramspott, der mit Jannik Lohse erneut einen A-Jugendlichen in das Aufgebot berufen hatte. Daran, die Konzentration über die gesamten 60 Minuten hoch zu halten, wird der Übungsleiter in den kommenden Wochen mit Sicherheit arbeiten müssen.

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