Elmshorner Handballer finden Notausgang nicht

eht

shz.de von
16. Oktober 2018, 15:58 Uhr

Die angestammte Spielstätte Olympiahalle ist wegen der defekten Notausgangsbeleuchtung gesperrt. In der KGSE-Halle fanden die Handball-Männer des Elmshorner HT den Notausgang nicht, um dem Landesliga-Derby gegen den TSV Uetersen in Halbzeit zwei noch die entscheidende Wende zu geben. Sie unterlagen 28:31 (11:14). „Wenn man vorne was erzwingen will, funktioniert es meistens nicht“, konstatierte EHT-Trainer André Zekorn. Bis auf ein Tor waren seine Schützlinge in der zweiten Halbzeit gleich sechsmal herangekommen, der Ausgleich aber wollte nicht gelingen.

Nach einem guten Beginn waren die Elmshorner mit bis zu fünf Toren ins Hintertreffen geraten. „Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff gegen die starken Rückraumspieler von Uetersen bekommen“, sagte Zekorn, der in der Schlussphase erstmals in dieser Saison Fabian Gottwald, der sich nach Urlaub und berufsbedingter geringer Trainingsbeteiligung zuletzt nicht im Kader widerfand, zwischen die Pfosten stellte. Zuvor hatte Peter Bergmann einen guten Job im Tor gemacht. Den beiden Schlussmännern wollte Zekorn jedenfalls keine Schuld an der Niederlage geben – ebenso wenig wie dem Spielort, dessen Tribüne dem Kreisderby angemessen gut besucht war. Das Pokalspiel am Dienstag, 23. Oktober, gegen die HSG Pinnau soll dann wieder in der Olympiahalle angepfiffen werden, hofft Zekorn jedenfalls.

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