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Fußball-Oberliga : Elmshorner Defensive als Prunkstück

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der FCE besucht das Kellerkind der Liga: Im Stadion Waldesruh am Sülldorfer Kirchenweg geht es gegen die SV Blankenese.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Der Respekt vor dem Trainer Dennis Mitteregger ist groß: „Ich halte von ihm eine ganze Menge, weil er intelligent ist und sehr viel taktisches Verständnis hat.“ Mit diesen Worten adelt Trainerfuchs Eugen Igel, Team-Manager des FC Elmshorn, den Sportlehrer, der seit dem überraschenden Gewinn des Oddset-Pokals im Mai 2010 mit dem Eimsbütteler TV zu den am meisten gehypten Übungsleitern im Hamburger Amateurfußball gehört.

Den Vorschusslorbeeren ist Mitteregger nach selbst auferlegter Auszeit seit seiner Rückkehr auf die Trainerbank bei der SV Blankenese noch nicht gerecht geworden – auch wenn das Schlusslicht mit dem 1:1 gegen die SV Halstenbek-Rellingen gerade ein Lebenszeichen von sich gegeben hat.

Einen Freifahrtschein wird es am Freitag für den seit neun Spielen ungeschlagenen Meister aus Elmshorn im Stadion Waldesruh am Sülldorfer Kirchenweg dennoch kaum geben. Zudem ist da noch die Kritik von FCE-Trainer Achim Hollerieth am schlechten Umschalten von Angriff auf Abwehr beim Unentschieden gegen Buchholz, die vor allem die Offensivakteure traf. „Wir haben zu viele leichte Bälle verloren und dann auf den Außen 1:1 gestanden“, sagte er.

Dabei ist die Defensive an sich stabiler, als viele Skeptiker zu Saisonbeginn noch zu glauben gewagt hatten. Doch auch ohne Leitwolf Dennis Gersdorf hat sich die Hintermannschaft nach Anlaufschwierigkeiten in der Vorbereitung gefunden. Kim Helmer und Patrick Scheidt sind in der Innenverteidigung gesetzt. In den bisherigen zwölf Oberligaspielen hat Hollerieth lediglich eine Halbzeit auf Scheidt verzichtet. Helmer hat als einziger Feldspieler immer 90 Minuten durchgespielt; außer ihm hat diese Bilanz lediglich Torhüter Ole Springer vorzuweisen.

„Kim macht einen überragenden Job“, lobt Hollerieth den vom SC Victoria gekommenen Sohn von Ex-Nationalspieler Thomas Helmer und gibt die Komplimente gleich an dessen Nebenmann weiter: „Schotti macht seine Sache herausragend.“ Hollerieth untermauert seine Einschätzung mit einem Blick auf die Statistik: Unter den zwölf Gegentoren waren sechs Strafstöße und zwei Eigentore. „Das zeigt: Wir haben aus dem Spiel heraus kaum etwas zugelassen“, so Hollerieth. Ganz nebenbei ist Scheidt mit fünf Treffern auch bester Elmshorner Torschütze.

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