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Fußball-Oberliga : Elmshorner Bengalos haben ein Nachspiel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der glückliche 2:1-Sieg gegen SC Alstertal-Langenhorn ist teuer erkauft: Das Feuerwerk aus der Fankurve zieht eine Strafe nach sich.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 15:59 Uhr

Zu ruhig soll er sein. Diesen Vorwurf konnte und wollte Achim Hollerieth nicht im Raum stehen lassen: „Ich hab meine Strafe in dieser Saison schon gekriegt – für nichts“, sagte der Trainer des FC Elmshorn nach dem glücklichen 2:1-Sieg der von ihm betreuten Oberligafußballer über den SC Alstertal-Langenhorn. „Ich bin auf dem Kieker, aber man muss doch auf dem Platz Emotionen zeigen können“, echauffierte er sich darüber, vom souverän und umsichtig leitenden Schiedsrichter Patrick Schult (SC Osterbek) auch am Freitag bereits nach wenigen Minuten verwarnt worden zu sein.

Emotionen, die Hollerieth 45 Minuten bei seiner Mannschaft vermisste. „Die Fans haben zum ersten Mal gesungen, sie wollen uns kämpfen sehen“, hob der Fußballlehrer das Gespür des Elmshorner Anhangs für die die Situation hervor. Kein Gespür hingegen offenbarten die Fanatics hingegen dafür, wie man einer Elf am besten hilft. Mit Bengalos jedenfalls nicht.

Schult dürfte es in seinem Bericht jedenfalls aufgenommen haben, dass während der Halbzeitpause auf der Tribüne im Stadion verbotenes Feuerwerk abgebrannt wurde. Weiterer Zeuge dieser von den Fans immer noch als „Kult“ gefeierten Unsitte war Hamburgs oberster Schiedsrichter Wilfred Diekert, Vorsitzender des Verbandsschiedsrichterausschusses im Hamburger Fußball-Verband. Und weil der FCE in dieser Hinsicht Wiederholungstäter ist, dürfte die Strafe keineswegs gering ausfallen.

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