Handball : Ellerbekerinnen nehmen sich kleine Auszeiten

Mit neun Treffern ein Garant für den ungefährdeten  Ellerbeker Heimsieg: Melina Dahms.
Mit neun Treffern ein Garant für den ungefährdeten Ellerbeker Heimsieg: Melina Dahms.

Viele Tore, viele Defizite: Der TSV Ellerbek fährt einen ungefährdeten Sie gegen Langenhorn ein - und offenbart Schwächen.

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25. November 2013, 16:00 Uhr

Die Handballfrauen des TSV Ellerbek sind wieder die Nummer zwei in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Doch für ein Spitzenteam offenbarte die Mannschaft von Trainer Timo Jarama auch beim am Ende ungefährdeten 34:25 (15:13)-Sieg gegen den SC Alstertal-Langenhorn zu viele Defizite.

„In der Anfangsphase fehlte es an der Bereitschaft, in der Abwehr konzentriert und aggressiv zu arbeiten, den Gegner nicht zum Abschluss kommen zu lassen“, kriti-sierte Jarama, dessen Team zudem beste Torchancen ausließ und mit 4:8 in Rückstand geriet. Positiv war, dass die TSV-Crew sich schnell fing, die Partie noch vor der Pause drehte und Mitte der zweiten Halbzeit nach ei-nem11:3-Lauf bis auf 26:16 davon zog. „In dieser Phase haben wir defensiv gut gestanden und vorne effektiv gespielt“, lobte der TSV-Coach. Als die Hamburgerinnen – eigentlich wie erwartet – ihre Deckung auf eine offensive 3:3-Formation umstellten und die besten TSV-Werferinnen Julia Steinberg und Melanie Dahms isolierten, schlichen sich wieder Fehler ins Aufbauspiel der Ellerbekerinnen ein und SCALA kam heran (28:23).

Ein paar klare Ansagen Jaramas in der Auszeit reichten aber aus, um den alten Abstand wieder herzustellen und den Sieg nach Hause zu fahren.

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