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Handball : Ellerbeker Kreisläufer Niklas Weller trifft auch gegen Barcelona

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Den Kreisläufer des TSV zog es für ein Auslandstrimester nach Sydney in Australien und natürlich spielt er dort auch Handball.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Die Handballtore auf der anderen Seite der Welt sind ebenso groß wie in Ellerbek. Das hat der Oberligaspieler Niklas Weller festgestellt. Den Kreisläufer des TSV zog es für ein Auslandstrimester nach Sydney in Australien und natürlich spielt er dort auch Handball. „Im Rahmen meines Jurastudiums musste ich für ein Semester an eine unserer Partner-Unis gehen. Ich habe mir Sydney ausgesucht, mich beworben und den Platz bekommen. Bis Ende November bin ich noch hier, danach geht das Studium in Hamburg weiter“, so der 21-Jährige.

Zur Universität gehört der erfolgreichste Handballverein des Kontinents – der Sydney Uni Handball Club. Den Kontakt zum Team hatte Weller schon vor der Reise aufgenommen. „Ich konnte einfach zum Training gehen. Wir spielen in der New South Wales Handball League. Es gibt nur fünf Mannschaften in der Liga, daher wird über die ganze Saison mehrmals gegeneinander gespielt“, so Weller, der, bevor er in Ellerbek spielte, bereits für Altenholz und den THW Kiel auflief. Ein Auslandsaufenthalt in Australien ist an und für sich schon eine besondere Erfahrung, wenn man aber im Rahmen dieses Gastspieles in den Kader der Mannschaft rutscht, die zum Super Globe (der Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften) nach Qatar fährt, dann stellt das einiges in den Schatten. „Insgesamt war es ein großartiges Erlebnis. Es war für mich die Gelegenheit, sich einmal wie ein Profisportler zu fühlen. Trotz der fünf Niederlagen war es die geringste negative Tordifferenz, die ein Sydney Uni Team beim Super Globe erreicht hat. Das Größte für mich war der Moment, als ich ein Tor gegen Barcelona erzielen konnte und es 11:11 stand. Barcelona ist in der zweiten Hälfte mit Kiril Lazarov, Nikola Karabatic und Siarhei Rutenka aufgelaufen, das war grandios“, so Weller, der ab Dezember wieder für den TSV Ellerbek auf Torejagd gehen will. Die Ellerbeker Spiele verfolgt er über das Internet. „Es ist ausgezeichnet, was die Jungs bisher abgeliefert haben.“ Den Sprung zurück ins Team dürfte er wohl dennoch schaffen, er ist ja auch auf der anderen Seite der Welt weiterhin im Training.

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