Handball-Oberliga : Ellerbeker Handballfrauen: Lehrstunde für die „Krabben“?

„Haben keinen Grund, überheblich zu sein“: Ellerbeks Coach Timo Jarama muss sein Team gegen einen vermeintlichen Außenseiter motivieren.
„Haben keinen Grund, überheblich zu sein“: Ellerbeks Coach Timo Jarama muss sein Team gegen einen vermeintlichen Außenseiter motivieren.

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01. März 2014, 16:00 Uhr

Die Handballfrauen der HSG Kiel/Kronshagen schweben als Tabellenvorletzte der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein in akuter Abstiegsgefahr und mussten gegen Spitzenreiter Kropp/Tetenhusen gerade eine derbe 14:33-Packung hinnehmen. Insofern droht den „Krabben“ am Sonntag (16 Uhr, Harbig-Halle) beim Staffelzweiten Ellerbek eine weitere Lehrstunde. Doch ist die TSV-Crew weit entfernt von einer konstanten Leistung, die einen klaren Sieg erwarten ließe. Zu oft in der laufenden Saison haben auch vermeintlich schwächere Gegner den Ellerbekerinnen Probleme bereitet.

„Wir haben keinen Grund überheblich zu sein und müssen voll konzentriert in die Partie gehen“, sagte Trainer Timo Jarama, der angesichts einiger Skiurlauber und verletzter Akteurinnen nur neun Feldspielerinnen aufbietet. „Natürlich sind wir auch mit dem schmalen Kader individuell stärker besetzt als Kiel/
Kronshagen, aber wir müssen auch mannschaftlich funktionieren, wenn wir keine Überraschung erleben wollen.“

Jarama erwartet einen kampfstarken Gast, der mit einer offensiven, aggressiven Abwehr auftreten wird. „Da müssen wir im Spielaufbau so geduldig sein wie im letzten Heimspiel gegen Altenholz, dann ergeben sich die Chancen zwangsläufig“, sagte der Coach. In der Defensive plant Jarama offensiv zu agieren. „Wir brauchen Ballgewinne, um unsere Stärke beim Tempogegenstoß optimal ausspielen zu können.

Im Hinspiel (31:23) hatten die TSV-Frauen keine Mühe. Der Kieler Sieg in Lauenburg und das überraschende 30:30 jüngst in Stockelsdorf, als das Team schon 23:13 (36. Minute) führte, lassen jedoch erahnen, wozu dieser Gegner an einem guten Tag in der Lage ist. „Wir haben vor jeder Mannschaft Respekt“, sagte Timo Jarama. Er weiß, was seine „Mädels“ können – aber auch, dass sie es nicht immer zeigen.

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