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Handball : Ellerbek überzeugt durch mentale Stärke

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Grund zum Freudentanz: Die Ellerbeker Damen siegten mit 33:31 beim TSV Altenholz - und feierten dies auch ordentlich.

In der Harbig-Halle zu Ellerbek wird nicht nur Sport getrieben sondern auch gefeiert. So ging es beim Ellerbeker Oktoberfest dann auch hoch her. Mittendrin die Handballfrauen des TSV, die es nach ihrem 33:31 (18:14)-Sieg in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein beim TSV Altenholz auch am Tresen und auf der Tanzfläche krachen ließen. „Die Mannschaft hat sich nach der dreiwöchigen Spielpause deutlich gesteigert“, sagte Trainer Timo Jarama.

Restlos zufrieden war der Coach des Tabellendritten allerdings nicht. Zu viele Torchancen wurden ausgelassen. „Wir hätten schon vor der Pause alles klar machen können“, kritisierte Jarama. Andererseits war er froh, dass sich sein Team in der Defensivarbeit taktisch diszipliniert verhielt und im Rückzugsverhalten das gefürchtete Gegenstoßspiel der Kielerinnen wirkungsvoll störte. Zudem gelang es der flexiblen 6:0-Abwehr immer wieder, den Altenholzer Spielfluss zu hemmen. Weil aber die insgesamt 21 Ballgewinne nicht optimal in eigene Torerfolge umgemünzt wurden, dauerte es lange, bis sich die TSV-Frauen absetzten.

Beeindruckend war die mentale Stärke der Mannschaft. Sie ließ sich nach der Pause auch durch den stürmischen Start des Gegners nicht schocken (18:17) und zog umgehend wieder auf 23:17 davon. Auch der Altenholzer Versuch, durch kurze Deckung von Julia Steinberg und Melina Dahms noch die Wende zu schaffen, scheiterte. Nach dem HHV-Pokalspiel am Dienstag beim Ligakonkurrenten Niendorf/Wandsbek (20.30 Uhr, Sachsenweg) kommt es nun am Sonntag in Ellerbek zum Top-Spiel gegen Tabellenführer Stockelsdorf.

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erstellt am 21.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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