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Ellerbek trennen nur Sekunden vom Sieg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Drei Sekunden vor Ablauf der 60 Minuten hätte Ann-Kathrin Skubich noch das Siegtor für den TSV Ellerbek markieren können. Weil die Kreisläuferin jedoch rüde von Anja Kröhnert am Wurf gehindert wurde, endete das Spitzenspiel der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein beim ATSV Stockelsdorf mit 27:27 (14:13).

„Für mich war das eine rote Karte, die Schiedsrichter haben aber nur zwei Minuten gegeben“, ärgerte sich TSV-Trainer Timo Jarama über die Entscheidung. Wenig später bezeichnete der Coach das Resultat jedoch als leistungsgerecht. „Wir haben in den letzten fünf Minuten zu unkonzentriert und nicht clever gespielt“, analysierte Jarama. „Aber da einige Spielerinnen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren und die anderen größere Spielanteile tragen mussten, fehlte am Ende Kondition.“

Insofern war der Trainer mit dem Unentschieden auch nicht unzufrieden, zumal Ellerbek damit Tabellenzweiter blieb. Eine 22:18-Führung noch aus der Hand gegeben zu haben, war einerseits zwar ärgerlich. Betrachtet man jedoch den Spielverlauf und berücksichtigt die „unterirdische“ Leistung der Mannschaft vier Tage zuvor im Hamburger Pokal, dann hatte sich das Team mehr als gut aus der Affäre gezogen.

Nachdem sich Jarama entschieden hatte, die beste ATSV-Werferin Anja Kröhnert durch Merle Seemann in kurze Deckung nehmen zu lassen, verringerte sich der Drei-Tore-Vorsprung der Lübeckerinnen auf einen Treffer. Und als Torhüterin Lena Thürich zu Beginn der zweiten Halbzeit mehrfach schwierige Bälle parierte, übernahm Ellerbek die Führung. „Wir haben das gut gemacht und der Einsatz stimmte“, sagte der Coach. Schade nur, dass es nicht ganz zum Sieg reichte.“

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