Handball-Oberliga : Ellerbek: Letztes Aufgebot verliert gegen HSG Holstein Kiel/Kronshagen

Christina Hinrichs  - Ellerbek - gegen Mandy Schrader und Alisa Lang
Christina Hinrichs - Ellerbek - gegen Mandy Schrader und Alisa Lang

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03. März 2014, 16:00 Uhr

Der Jubel in der Harbighalle war groß, allerdings nicht bei den Handballfrauen des TSV Ellerbek. Denn der Tabellenzweite der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein unterlag der HSG Holstein Kiel/Kronshagen mit 29:34 (10:15) und verlieh damit den Gästen neue Hoffnung, den Abstieg noch vermeiden zu können.

Für Trainer Timo Jarama, dessen Team sich im Hinspiel leicht mit 31:23 durchgesetzt hatte, kam die Niederlage nicht ganz unerwartet, konnte er doch nur acht Feldspielerinnen aufbieten, von denen Maike Ostermann nach langer Verletzungspause nur ein paar Minuten aushalf. Julia Steinberg, Anastasia Zachau, Rebecca Holst, Kim Höhne und Lena Jachimowitz fehlten wegen Urlaub oder Verletzung; Ann-Kathrin Skubich musste aus familiären Gründen passen.

„Wir haben am Donnerstag gar nicht mehr trainiert, weil nur fünf Spielerinnen da waren“, sagte Jarama, der die Gründe für die Niederlage aber im taktischen Bereich sah. „In der Abwehr haben wir zu wenige Zweikämpfe gewonnen, so dass Kiel/Kronshagen immer wieder zu leichten Toren kam“, analysierte der TSV-Coach. Eklatant war die Schwäche im Mittelblock, wo die gegnerische Kreisläuferin immer wieder frei zum Wurf kam oder Siebenmeter herausholte.

Im Angriff sah die TSV-Crew immer gut aus, wenn sie den Ball laufen ließ und ihre Chancen in der Kleingruppe suchte. Auf diese Weise wurde der 7:15-Rückstand zur Pause auf 10:15 verkürzt und nach Wiederbeginn machte das 11:15 von Maren Sicks Hoffnung. Überhastete Aktionen verbunden mit schlechtem Rückzugsverhalten verhinderten jedoch die Wende. Positiv: Ellerbeks Kampfgeist. Gegen ambitionierte Kielerinnen war das jedoch zu wenig.

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