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Ellerbek kämpft sich zurück

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Handball: Halbzeit-Ansprache von TSV-Coach Timo Jarama brachte die Wende gegen den THW Kiel

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Die Handballfrauen des TSV Ellerbek haben eine weitere Etappe auf dem Weg zurück an die Spitze der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zurückgelegt. Das Team von Trainer Timo Jarama bezwang den THW Kiel mit 26:24 (10:12) und ist nach der Heimniederlage des TSV Wattenbek jetzt auch nach Minuspunkten Tabellendritter.

Trotz einer taktisch ausgereiften Leistung in der Defensive, die viele Ballgewinne brachte, war Jarama jedoch mit seiner Mannschaft nicht zufrieden. Während man es schaffte, dem starken Kieler Rückraum den Schwung zu nehmen, indem man Anspiele auf die Außenpositionen verhinderte, verfiel man im Angriff in alte Fehler. „Statt den Ball gegen die offensive 3:2:1-Abwehr schnell über mehrere Positionen laufen zu lassen, übertrieben wir Einzelaktionen und schlossen zudem Tempogegenstöße überhastet ab“, kritisierte der Coach.

Die Wende brachte Jaramas ungewohnt laute Halbzeitansprache. Die linke Angriffsseite mit Julia Steinberg, Nadine Cramer und Anastasia Zachau riss fortan mit druckvollen Stossbewegungen Lücken in die THW-Deckung und schaffte Platz für Melina Dahms, die bei ihren Durchbrüchen auf halbrechts häufig nur durch Fouls gebremst werden konnte. Daraus folgend glich Ellerbek aus und zog sogar mit drei Toren davon.

Allerdings hatte Jarama zuvor mehrfach die Formation des Innenblocks wechseln müssen, ehe die Abwehr so stabil stand wie vor der Pause und die Basis für den Erfolg legte. Nach vergebenen Großchancen wurde es zwar noch einmal eng. Aber auf Maren Sicks und Kim Höhne war Verlass. Erstere verwandelte auch ihren dritten Strafwurf (25:23). Und Linksaußen Höhne krönte ihre starke Leistung mit einem „Hammer“ ins lange Eck zum 26:24.

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