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Ellerbek im entscheidenden Moment mit den besseren Nerven

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Mannschaftlich gefestigt starteten die Hand-ballfrauen des TSV Ellerbek in die Rückrunde der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Obwohl mit Julia Steinberg die zweitbeste Werferin der Liga fehlte, gewann das Team bei der HSG Jörl-Doppeleiche Viöl 32:31 (19:16).

„Wir hatten in der entscheidenden Phase die besseren Nerven und haben uns als Einheit präsentiert“, analysierte Trainer Timo Jarama. Allerdings machte es sich die TSV-Crew selbst schwer. Nach ausgeglichenem Verlauf war Ellerbek Ende der ersten Halbzeit mit drei Treffern davon gezogen und hatte diesen Vorsprung nach der Pause sogar ausbauen können (24:19).

Als jedoch Melanie Dahms in enge Deckung genommen wurde, schlichen sich Fehler ins Aufbauspiel ein. Durch Ballverluste und überhastete Abschlüsse schmolz die Führung dahin und Jörl konnte sogar ausgleichen (29:29).

Aber der amtierende Staffel-meister kam zurück. „Jede Spielerin hatte ihren Anteil daran, dass wir das Blatt wieder wenden konnten“, sagte Coach Jarama und lobte exem-plarisch die Arbeit der Kreisläuferinnen Merle Seemann und Lena Jachimowitz. „Durch ihre Sperren kam der Rückraum besser zum Zug.“

Zwar war es der guten Form von Rebecca Holst und der mentalen Stärke Nadine Cra-mers zu verdanken, dass Eller-bek sich wieder auf 31:29 absetzen konnte. Ohne die zwischenzeitliche Rettungsaktion von Torfrau Christiane Sacher wäre dieses Resultat aber nicht zustande gekommen.

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