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Handball : Ellerbek II trotzt dem Hexenkessel

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Etwa 160 Zuschauer verwandelten die Barmstedter Halle Schulstraße in einen wahren Hexenkessel.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Kathrin Herzberg hatte die Handballer des TSV Ellerbek II (Hamburg-Liga) auf das Derby gegen den Barmstedter MTV vorbereitet. Etwa 160 Zuschauer verwandelten die Barmstedter Halle Schulstraße in einen wahren Hexenkessel – und erinnerten die älteren Zuschauer an längst vergangene Zeiten, als der BMTV noch in der Regionalliga Nord – damals dritthöchste deutsche Liga – mit Spielern wie Dietrich „Didi“ Voß, Reinhard „Schrauber“ Umnuß, Karsten Preuß, Joachim „Jo“ Voßbeck und Horst Lohse auf Torejagd ging. Doch der TSV Ellerbek II ließ sich beim 33:31 (16:13) gegen den BMTV im Derby der Hamburg-Liga nur ein wenig beeindrucken. Der BMTV lief eigentlich immer einem Rückstand hinterher, kam immer wieder – auch angetrieben durch das laute Publikum – heran, verlor doch beide Punkte gegen clevere Ellerbeker, die am Ende die Uhr herunterspielten. „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen“, so BMTV-Spieler-Trainer Torsten Krause. Und so war es Herzberg, die am Ende jubelte, auch, weil ihr Team BMTV-Spielmacher Andreas Butzmann (4, Foto) gut im Griff und mit Sebastian Strahl (10/8) einen sicheren Schützen vom Siebenmeter-Punkt sowie in Yannick Giles (12) einen erfolgreichen „Shooter“ in den Reihen hatte. Rückschläge hingegen steckten die HSG Pinnau beim 29:32 (18:16) gegen die SG Hamburg-Nord II sowie der TuS Esingen etwas überraschend beim 26:28 (12:13) gegen den SC Alstertal-Langenhorn ein.

Bei den Frauen raufte sich Mirco Demel ein wenig die Haare. Gerade hatte seine Halstenbeker TS ihr zweites Spiel in der Hamburg-Liga zu Hause mit 20:21 (12:12) gegen Niendorf/Wandsetal verloren. „Leider haben bei uns Kleinigkeiten gefehlt“, so Demel ernüchtert.

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