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Ellerbek fährt ohne Trainer Bollhöfer zum Verfolgerduell nach Flensburg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hamburg hat im Schuldienst zu wenig ausgebildete Skilehrer. Einer von ihnen ist Michael Bollhöfer, der deshalb zum zweiten Mal in diesem Winter mit vier achten Klassen in Österreich weilt und erst Montag in die Heimat zurückkehren wird. Pech für die Männerhandballer des TSV Ellerbek, die deshalb zum heutigen Auftakt der Rückrunde in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein beim DHK Flensborg (19 Uhr, Idraetshallen) ohne ihren Trainer auskommen müssen.

„Wir haben trotzdem ein gutes Gefühl“, sagte Mannschaftsführer Dennis Lißner der im Verfolgerduell von Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt II ein Spiel „auf Augenhöhe“ erwartet. „Wir brauchen uns vor keinem Team zu verstecken, auch nicht vor dem DHK, der uns im Hinspiel eine klare Abfuhr erteilte. Unser Co-Trainer Markus Kröning wird überdies alles bestens im Griff haben.“ Personell kann Kröning, der in Abwesenheit Bollhöfers fünf Trainingseinheiten mit dem Kader durchzog, fast aus dem Vollen schöpfen.

Lißner, Tarek Fejry und Matthias Menzel haben ihre Blessuren auskuriert und sind ebenso wieder fit wie Linkshänder Till Krügel, der nach auskuriertem Bandscheibenvorfall eine wichtige Alternative im rechten Rückraum sein wird. Schade nur, dass Christopher Behre noch an einem Muskelfaserriss im Wurfarm laboriert, der dem Torjäger wohl nur Kurzeinsätze ermöglichen wird.

Dennoch ist Lißner sicher, dass sich ein Debakel wie Anfang Dezember in Handewitt, als Ellerbek „blutleer“ agierte und mit 35:22 deklassiert wurde, nicht wiederholen wird. „Jeder der beim DHK spielt, ist erstmal Außenseiter. Aber wir haben unsere Akkus über die Festtage wieder aufgeladen, unsere Angriffskonzepte verfestigt und sind auch auf die DHK-Achse Torben Sievers (Rückraum) und Marcel Möller (Kreis), die mit 140 Toren ein Drittel aller Treffer warf, vorbereitet“, sagte Lißner.

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erstellt am 11.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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