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Handball-Oberliga : Ellerbek droht der tiefe Fall

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Handball-Frauen des TSV zeigen beim 24:35 gegen Altenholz über weite Strecken eine desolate Leistung

Den Handball- Frauen des TSV Ellerbek droht der tiefe Fall in die Hamburg-Liga. Zwar trat der TSV Altenholz als Tabellenführer der Oberliga Hamburg/SH mit großem Selbstbewusstsein in der Harbig-Halle auf und hatte in Marion Albrecht zudem eine überragende Torhüterin. Das 24:35 (7:15) kam jedoch nur zustande, weil das Heimteam eine desolate Angriffsleistung bot und überdies in der Abwehr kein Mittel gegen das schnelle Aufbauspiel der Gäste fand.

„Wir wissen, dass wir gegen den Abstieg spielen“, sagte Ellerbeks Trainer Timo Jarama nach dem Debakel gegen Altenholz. „Aber wir verfügen über genug Qualität, um noch die nötigen Punkte zu holen und das Schlimmste abzuwenden.“

Warum die Kielerinnen vor der Partie Ellerbek als Angstgegner gefürchtet hatten, war nur bis zum 4:4 zu erahnen. Denn nach etlichen überhasteten Würfen, begleitet von schwachem Rückzugsverhalten, setzte sich Altenholz zwischenzeitig gar auf 11:5 ab und baute den Vorsprung bis zur Pause noch aus.

„Wir haben im Rückraum keinen Druck entwickelt“, analysierte Trainer Jarama. Für den kritischen Beobachter sah es noch schlimmer aus: Das Team spielte langsam, ohne Konzept und erzielte Tore nur aus Einzelaktionen.

Dass Altenholz bei seinen Positionsangriffen kaum auf Widerstand stieß, führte Jarama auf das Fehlen von Anna-Lena Seemann im Mittelblock und Rebecca Holst auf der Halbposition zurück.

Die Umstellung auf eine 5:1-Deckung mit Melina Dahms als Vorgezogene gab dem Gast noch mehr Raum. Nur gut, dass mit Laura Ristau die beste Ellerbekerin im Tor stand und die Niederlage noch in Grenzen hielt. 

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