Tischtennis : Einzel-Sieger sind auch ein starkes Paar

Die Verbandsoberligaspielerin Finja Wieckhorst (FTSV Fortuna) gewann bei den Frauen A.
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Die Verbandsoberligaspielerin Finja Wieckhorst (FTSV Fortuna) gewann bei den Frauen A.

Wieckhorst und Wesner sind nicht nur die neuen Kreismeister, sondern siegen auch im Mixed.

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07. November 2013, 16:00 Uhr

Die top gesetzte Finja Wieckhorst vom FTSV Fortuna Elmshorn und Tobias Wesner vom TTC Seeth-Ekholt sind die neuen Tischtennis-Kreismeister (A-Klasse). Zusammen gewannen beide auch das Mixed.

„Ich habe nicht damit gerechnet“, freute sich Wesner über den Titel. Der Bezirksmeister des vergangenen Jahres war mit einigen Anlaufschwierigkeiten in diese Saison gestartet, war im ersten Landesligaspiel unter anderem seinem jetzigen Finalgegner Bastian Kaland mit 1:3 Sätzen unterlegen. Sonntag gewann Wesner 4:0. Mitte Oktober hat sich der Barmstedter Schüler aber gefangen und seither in drei Partien keines seiner sechs Einzel mehr verloren. „Die Form stimmt wieder“, stellte Wesner fest. Er habe sich „durch viel Training und die Hilfe meiner Eltern“ wieder gefangen.

So weit, auf seinen Vater Bernd Wesner Rücksicht zu nehmen, ging die Dankbarkeit im Viertelfinale der Kreismeisterschaften aber dann doch nicht: Glatter 4:0-Sieg für Wesner junior über seinen in der Bezirksliga für den Barmstedter MTV spielenden Vater. Im gemeinsamen Familiendoppel („Wir wollten das einfach mal machen“) zogen sie immerhin ins Halbfinale ein, wo sie den Seeth-Ekholtern Barnabe Czichon und Torben Wieckhorst in drei Sätzen unterlagen.

Bei den Frauen verzichtete Finja Wieckhorst für die Kreismeisterschaften auf das Verbandsoberligaspiel ihrer Mannschaft, die aber trotzdem gewann (s. Artikel auf dieser Seite). Wieckhorst setzte sich im nur zehn Frauen umfassenden Feld ausschließlich gegen Spielerinnen des TuS Esingen durch. Im Endspiel besiegte sie Vivian Nowak 4:1.

Über die Beteiligung an dem in Tornesch ausgetragenen Turnier gab es unterschiedliche Ansichten. „So einfach war es noch nie Kreismeister im Doppel zu werden. Es gab sonst mehr Teilnehmer“, sagte Doppel-Titelträger Dirk Knöpler (Moorreger SV). Einige starke Spieler blieben fern, das bestätigte auch Yvonne Brinke, Sportwartin des KTTV Pinneberg: „Wir hatten weniger Anmeldungen als im vergangenen Jahr, dafür hat aber kaum jemand am Spieltag abgesagt.“

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