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Bogenschiessen : Einen kühlen Kopf bewahren

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Paul Moerler (Uetersener SG) trotzt bei Kreismeisterschaften in Holm der Hitze und ist erneut eine Klasse für sich

shz.de von
erstellt am 07.Jun.2016 | 16:00 Uhr

Es galt es einen kühlen Kopf zu bewahren – in doppelter Hinsicht. Der TSV Holm lud zu den Kreismeisterschaften im Bogenschießen und neben den eigenen Nerven machten den insgesamt 50 teilnehmenden Schützinnen und Schützen zudem die hochsommerlichen Temperaturen zu schaffen. „Es waren alles andere als leichte Bedingungen. In Anbetracht dessen haben die Aktiven eine tolle Meisterschaft abgeliefert“, befand TSV-Trainerin Alke Windel.

Wie so oft ließ sich Paul Moerler (Uetersener SG) von all dem nicht beirren und drückte dem Wettkampf seinen Stempel auf. Mit 595 Ringen war das Talent in der Altersklasse der Schüler A das Maß der Dinge. Neben Moerler wussten auch die Nachwuchshoffnungen des TSV zu überzeugen. Insbesondere Peer Dietrichs (Schüler B) zeigte seine Klasse mit dem Recurve-Bogen und landete mit 524 Ringen auf dem zweiten Rang. „Peer hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die intensiven Trainingseinheiten haben sich bezahlt gemacht“, so Windel, die mit zwei weiteren Trainern die hiesigen Schützlinge optimal auf die Meisterschaft auf der heimischen Bogenwiese eingestellt hatte.

„Wir haben zuletzt bis zu zweimal die Woche trainiert und uns für jeden einzelnen Schützen bis zu 30 Minuten Zeit genommen, um etwaige technische Fehler auszumerzen.“ Von jenem Einsatz profitierte auch Jan Luca Dreier (Uetersener SG). Dreier, der neben seinen Einheiten bei der USG auch in Holm trainiert, sicherte sich den Titel in der Herrenkonkurrenz mit 566 Ringen vor Vereinskollegen Viktor Gerner (528 Ringe). Der dritte Rang ging indes an Lokalmatador Dirk Carstens. „Es war durch die Bank weg eine starke Meisterschaft“, so Windel, die auch lobende Worte für Christian Paatsch, Abteilungsleiter der Bogensparte des TSV, fand. „Christian Paatsch ist seit Februar im Amt und hat den Wettkampf erstklassig organisiert“, so die Trainerin.

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