Handball Schleswig-Holstein-Liga : Eine Nummer zu groß

HSG-Kreisläufer Iven Pfeifers hatte es schwer, erzielte aber immerhin drei Tore gegen Mönkeberg/Schönkirchen.
HSG-Kreisläufer Iven Pfeifers hatte es schwer, erzielte aber immerhin drei Tore gegen Mönkeberg/Schönkirchen.

HSG Horst Kiebitzreihe unterliegt dem Aufstiegsfavoriten Mönkeberg/Schönkirchen mit 32:35.

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09. Dezember 2014, 16:00 Uhr

„Heute hat man gesehen, dass der Maßstab in der Landesliga die HSG Mönkeberg/Schönkirchen ist. Die sind der Aufstiegsfavorit Nummer eins.“ Manfred Kuhnke hat sich festgelegt. Die von ihm trainierten Handballer der HSG Horst/Kiebitzreihe sind nach der 32:35 (15:19)-Niederlage im Rennen um den Sprung in die Schleswig-Holstein-Liga derzeit nur die zweite Kraft.

Kuhnkes Mannschaft konnte gegen die Truppe von der Kieler Förde bestenfalls in der ersten Viertelstunde noch mithalten; danach zeigten die Ehrig-Brüder und ihre Mannschaftskameraden, dass an ihnen in Richtung Meisterschaft kein Weg vorbei geht.

Die Horst/Kiebitzreiher Abwehr bekam keinen Zugriff auf den starken Rückraum der Gäste, die Torhüter – weder Niclas Kaven noch Maik Wünsche – kaum eine Hand an den Ball. Damit war Kuhnkes Taktik, ausgehend von einer starken Abwehr über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen, zunichte gemacht. Als auch noch Torsten Weinberg in der 38. Minute vom nicht immer souverän wirkenden Schiedsrichtergespann disqualifiziert wurde, lief bei den Hausherren gar nichts mehr zusammen.

„An den Beiden liegt es mit Sicherheit nicht. Man muss mal hinterfragen, was das für eine Leistung der ersten Herren ist“, nahm HSG-Chef Olaf Winter die Unparteiischen in Schutz. Und auch sein Stellvertreter Holger Bey zeigte sich fachkundig hinsichtlich der Disqualifikation von Weinberg: „Torsten geht auf den Körper; da kann man durchaus Rot geben.“

Schlusswort Kuhnke: „Mein Glückwunsch geht nach Mönkeberg. Wir waren für so ein Spiel einfach nicht clever genug. Aber wir sind immer noch in der Spitzengruppe dabei.“

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