Fussball-Landesliga : Eine Leidenszeit ist vorbei

VfL Pinneberg II holt gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld ersten Dreier der Saison.

shz.de von
25. September 2017, 16:00 Uhr

Die Leidenszeit ist vorbei, aber nur für die Landesliga-Fußballer des VfL Pinneberg II, die ein 3:0 (0:0) über Blau-Weiß 96 Schenefeld und damit ihren ersten Saisonsieg feierten. Die unterlegenen Schenefelder darben weiterhin punktlos am Tabellenende.

„Das war ein Rückschritt im Vergleich zu den vergangenen Partien. Ich würde von einem Klassenunterschied sprechen“, urteilte ihr Trainer Mathias Timm. Einem Torerfolg nah kam sein Team nur in der fünften Minute, als Fabian Arth an Keeper Alper Yilmaz scheiterte. Ansonsten spielte sich das Geschehen vor und im Schenefelder Strafraum ab. Der Abstiegskandidat durfte sich bei Finn Ritter bedanken, dass die achte Niederlage im achten Spiel nicht ausuferte. Bei einem Pfostenschuss von Samuel Amoah stand dem Schlussmann das Glück des Tüchtigen zur Seite (20.) Aufregung herrschte kurz vor der Pause, als Yasar Zaman zu Fall kam und der Schiedsrichter zunächst einen Elfmeter für die Pinneberger pfiff. Nach Rücksprache mit seinem zuständigen Assistenten überlegte er es sich anders und zeigte Zaman die Gelbe Karte.

Das war hinterher aber kein großes Gesprächsthema mehr. Dafür sorgte Alec del Bono, der schon in der abgebrochenen Partie bei TBS Pinneberg Akzente gesetzt hatte und seinen gelungenen Auftritt mit zwei Torerfolgen zu Beginn der zweiten Halbzeit krönte. Wegen eines Muskelfaserrisses hatte der Ghanaer zuvor acht Wochen gefehlt. Die Schenefelder Abwehr wirkte jeweils konfus. In der 88. Minute fabrizierte Maik Wegner nach einer Zaman-Flanke gar ein Selbsttor. „Dieses Ergebnis gilt es gegen stärkere Teams als Blau-Weiß zu bestätigen“, sagte VfL II-Coach Patrick Bethke.

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