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Handball Hamburg-Liga : Eine Frage des Trainings

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Hamburg-Liga: Frauen der Halstenbeker TS auf dem richtigen Weg / Ellerbeker Reserve vor Schicksalsspiel

Sie sind so langsam wieder da, wo sie eigentlich sein wollen. Die Handballerinnen der Halstenbeker TS haben das Derby in der Hamburg-Liga gegen das Elmshorner HT souverän mit 25:14 (11:7) gewonnen.

Und auch Trainer Mirko Demel war wieder freundlicher gestimmt als noch nach der kurzen Winterpause um Weihnachten. „Wir haben wieder unser normales Gesicht gezeigt“, so der Coach zufrieden. Auf die Frage, ob er im Training etwas umgestellt habe, lacht der Halstenbeker Coach: „Vielleicht war das Training jetzt einfach härter.“ Demel bescheinigt seinem Team einen starken Charakter. Seine Schützlinge hätten gemerkt, dass sich etwas ändern musste – und verlagerte freiwillig Einheiten zum Konditionstraining kurzerhand nach draußen. „Das war schon stark.“ Der Lohn der Mühe: Die HT ist jetzt konditionell wieder so auf der Höhe, dass sie ein Spiel dominieren kann. Pläne hat der Coach dann auch noch. „Ich möchte auf jeden Fall noch Dritter werden“, so der Coach.

Und kommende Saison? Da hält sich Demel (noch) bedeckt. Jeder, der ihn kennt, weiß aber, wie ehrgeizig der Coach sein kann. Und wenn seine Schützlinge auch bei widrigem Wetter draußen „Kondition bolzen“, kann fast nichts schiefgehen. Ausruhen ist allerdings noch nicht angesagt, denn auch für die kommenden Einheiten hat Demel „ein strammes Programm“ auf dem Zettel. Es sind schließlich noch Ziele zu erreichen.

Bei den Männern in der Hamburg-Liga gab es eigentlich nur „lange Gesichter“ am Wochenende, trotz einiger guter Resultate. Beim TSV Ellerbek II läuten nach dem 27:34 (11:18) nun endgültig die Alarmglocken, denn der TSV II ist nur noch aufgrund des besseren direkten Vergleichs noch nicht auf einem Abstiegsplatz. Am Sonntag müssen die Schützlinge von Kathrin Herzberg nun beim Ahrensburger TSV (17 Uhr) antreten, dem abgeschlagenen Tabellenletzten. Schicksalsspiel ist wohl das richtige Wort. Der Barmstedter MTV jubelte zwar nach einem 32:31 (11:19) gegen den SC Alstertal-Langenhorn nach großem Rückstand, verlor aber endgültig Torsten Krause als Spieler bis mindestens Saisonende. Seine Blessur aus der Partie gegen Norderstedt vergangene Woche stellte sich als Mittelhandfraktur heraus, er wurde bereits operiert und gibt nun „nur“ noch den Trainer. Der TuS Esingen wahrte beim 28:27 (14:10) gegen die HSG Pinnau seine Aufstiegschancen. Trainer Jan-Henning Himborn war aber ob der „vielen Fehler und Unzulänglichkeiten“ erbost. „Wir haben viel Arbeit vor uns.“ Klingt nach keiner entspannten Trainingswoche.

 

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