zur Navigation springen

Handball : Eine Frage des Systems

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Handball: TuS Esingen vor wichtigem Aufsteiger-Duell / Ellerbekerinnen vor erster Bewährungsprobe

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Die SG Oever-see/Jarplund-Weding startete als Aufsteiger mit zwei Siegen furios in die Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein und verpasste beim Primus TSV Ellerbek nur knapp den dritten Erfolg (28:29). Doch Jan-Henning Himborn, Trainer des TuS Esingen, geht mit seinem Frauenteam (2:4 Punkte) dennoch optimistisch in die heutige Partie in der Schaulandhalle zu Jarplund (17:30 Uhr). „Das Angriffssystem der SG kommt unserer Abwehr entgegen“, so Himborn. „Ohne leichte Ballverluste haben wir eine Chance.“

Himborn weiß jedoch, dass das Tornescher Angriffsspiel fehleranfällig ist. „Ellerbek hat unsere Fehler bestraft“, erinnerte der Coach an das zweite Saisonspiel. „Ähnliches kann uns wieder passieren, denn die HSG hat schnelle Außenspielerinnen.“ Andererseits geht seine Mannschaft nach dem ersten Saisonsieg gegen St. Pauli mit Selbstbewusstsein in das Aufsteiger-Duell und kann laut Himborn in „Bestbesetzung auflaufen.“ Großes Vertrauen hat Himborn in seine 3:2:1-Deckung. Mit dieser Formation glaubt er den wurfstarken Rückraum der Gastgeberinnen, bei denen Sarah Schäfer und Katharina Bruder bis dato zusammen 25 Mal trafen, in seiner Wirkung begrenzen zu können. „Wir müssen aber dann auch aus Ballgewinnen profitieren“, forderte der Esinger Trainer eine Optimierung der Tempogegenstöße in erster und zweiter Welle. „Wir brauchen diese leichten Tore.“

Auf die Frauen des TSV Ellerbek wartet ebenfalls eine Bewährungsprobe. Nach einem unbeschwerten Saisonauftakt mir drei Erfolgen gegen drei Liganeulinge, gastiert das Team von Trainer Timo Jarama am heutigen Sonnabend beim TSV Altenholz (17 Uhr, Kreishalle Posener Straße). Die Kielerinnen gelten als einer der Meisterschaftsfavoriten und unterstrichen diese Wertschätzung mit dem Erfolg beim Vizemeister Lauenburg. „Altenholz hatte mit Marion Albrecht eine starke Torhüterin und in Marieke Most eine überragende Rückraumschützin“, analysierte Coach Jarama das Videomaterial. Doch damit nicht genug: Das 6:0-Abwehrbollwerk der Kielerinnen mit dem starken Mittelblock ist nur schwer zu knacken und der Altenholzer Tempogegenstoß bestraft jeden Ballverlust. „Aber wir wissen was kommt und haben eine Antwort parat“, sagte Jarama. „Zumindest in der Theorie – die Umsetzung auf dem Spielfeld ist eine andere Sache.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen