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Handball : Eine Frage der Nerven

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die junge Mannschaft des TuS Esingen geht als Favorit in das Kreisderby gegen den TSV Ellerbek

Wer den Männerhandball im Kreis Pinneberg verfolgt, der wünscht sich, dass auch in der nächsten Saison zwei hiesige Vereine in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein vertreten sein werden. Die bessere Ausgangsposition vor dem morgigen Derby zwischen dem TuS Esingen und dem TSV Ellerbek (19.30 Uhr, KGS-Halle) haben die Tornescher. Der Aufsteiger muss bei noch neun ausstehenden Punktspielen nur noch drei Mal in fremder Halle antreten, ist durch den Hinspielsieg (29:27) im direkten Vergleich besser als der TSV und hat zudem bis dato zwei Punkte mehr.

Für Ellerbeks Coach Martin Nirsberger ist sein Team trotz der imponierenden kämpferischen Leistung gegen Hürup (25:23) nur Außenseiter. „Es wird sehr, sehr schwer“, sagte er. „Esingen hat jüngst die besseren Leistungen gezeigt und mir fehlen vier Leute aus der Startformation.“ Besonders hart treffen das Team die Ausfälle von Rückraum-Ass Christopher Behre und Kreisläufer Christian Brandt (beruflich bedingt). Aber auch auf links außen klafft durch den Urlaub von Martin Schleßelmann und die Erkrankung von Jonas Mecke eine große Lücke. „Wir jammern aber nicht und haben gut trainiert“, gab sich Nirsberger vor der Richtung weisenden Partie kämpferisch. Er baut auf zwei junge Außen aus der zweiten Mannschaft und die Frische von Tim Blunck, dem er trotz vier Wochen Trainingspause (Ausland) ein gutes Comeback im rechten Rückraum zutraut.

Auf Tornescher Seite könnte die Favoritenrolle – erst recht durch die personelle Misere bei den Gästen – zum Problem für die junge Mannschaft werden. Insofern wird es für die Crew der Trainer Claas-Peter Schütt und Till Krügel darauf ankommen, eine mögliche Anfangsnervosität schnell abzulegen und im Angriff den Rhythmus zu finden. „Wenn uns das wie in Barmbek gelingt, bin ich guten Mutes, dass wir auch gewinnen“, sagte Schütt.

Da Max-Lennart Albrecht seine Fußverletzung aus dem Barmbek-Spiel auskuriert hat, bietet der TuS mit ihm und Benedict Philippi eines der besten Rückraum-Duos (172 Tore) auf. Im Vergleich dazu fehlt das TSV-Tandem Behre-Brandt (158). Allerdings wurden gegen Barmbek auch Tornescher Defizite offenbar. Das Spiel über den Kreis ist nur selten erfolgreich und von rechts außen ging vom derzeit angeschlagenen Tim Reichert zu wenig Gefahr aus. „Wir basteln noch an Alternativen“, so Schütt, der aus der „Zweiten“ noch Leonard Dombrowski und Hannes Haas in den Kader beordern wird.

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