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Fussball-Landesliga : Ein zwiespältiges Gefühl

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Landesligist TSV Uetersen demontiert BW 96 Schenefeld mit 5:0. Ex-Schenefelder Marcel Jobmann trifft für Uetersen.

Marcel Jobmann räumte ein „zwiespältiges Gefühl“ ein. Zum einen freute sich der 22 Jahre alte Stürmer, seinen Stellenwert beim TSV Uetersen als Schütze des 2:0 erhöht zu haben. Zum anderen litt er mit den Landesliga-Fußballern von Blau-Weiß 96, die ihr Gastspiel im Rosenstadion am Ende gar 0:5 (0:2) verloren.

Von Januar 2012 bis Juni 2014 hatte Jobmann selbst für die Schenefelder gespielt. Freundschaften schloss er in dieser Zeit vor allem mit den Raschke-Brüdern, Eico Westphal und Fabio Bandow. Mit Sören Raschke und Bandow, die zum Einsatz kamen, gab es hinterher noch Kabinengeflüster. „In diesen 90 Minuten musste ich unsere Freundschaft zurückstellen. Ab sofort drücke ich euch die wieder Daumen im Abstiegskampf“, versicherte Jobmann, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Spiele seines Ex-Clubs besucht.

Bevor er einen abgefälschten Freistoß von Mario Ehlers zum 2:0 verwandelte, hatte Jobmann in Zusammenarbeit mit Frank Saaba schon an der Entstehung des 1:0 von Maik Stahnke mitgewirkt. TSV-Trainer Peter Ehlers stand an der Seitenlinie und ballte die Faust. „Genau das ist es, was ich von einem modernen Sechser erwarte. Auch mal torgefährlich sein.“ Es wurde ein entspannter Nachmittag für den Coach, der im zweiten Durchgang weitere Treffer des starken Eddy Enderle per Elfmeter nach angeblichem Hartmann-Foul an Stahnke, sowie Mats Enderle und Frank Saaba geboten bekam. Darüber hinaus vereitelte Blau-Weiß -Torwart Florian Jensen noch ein halbes Dutzend „Hochkaräter“, während TSV-Keeper Timo Herrmann nur einmal geprüft wurde. Das war in der 84. Minute, als er Auge in Auge mit Timm Thau instinktiv die Hände hochriss.

Über weitaus mehr Arbeit als Herrmann darf sich nun der Platzwart im Rosenstadion „freuen“. Die Spieler hinterließen ihm das einstige Grün als Krater-Landschaft. „Der Rasen ist ruiniert“, so Peter Ehlers. Auf diesem seifigen, aufgeweichten Untergrund sei eine schnörkellose, einfache Spielweise angebracht gewesen. Das habe sein Team konsequent beherzigt.

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