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Ein Wechsel mit Folgen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Lucas Hellfritsch schließt sich Regionalligist RW Wahlstedt an / Pinneberger TC im Sommer zurückgestuft

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2016 | 16:00 Uhr

Zum Ausklang der Hallensaison mussten die Landesliga-Tennisspieler des Pinneberger TC noch einmal zittern, ob es mit dem Klassenerhalt reichen würde. Es reichte. Trotz der 1:5-Pleite gegen Ligaprimus SV Louisenlund landete das Team von PTC-Trainer Nicolas Hameister auf dem fünften Platz. Eng wäre es nur geworden, wenn parallel der Heikendorfer TC gegen den Zweiten, TC Garstedt, gewonnen hätte. „Wenn Garstedt nicht vollzählig angetreten wäre, dann wäre das für uns schon noch gefährlich geworden. Zum Glück haben sie gewonnen“, sagte Jörn Hellfritsch, der zweite stellvertretende Vorsitzende des PTC.

Somit spielt die Mannschaft zwar auch im kommenden Winter in der Landesliga. Doch der Wunsch von Hameister mit den ersten Herren auch im Sommer in selbiger Klasse zu starten, erfüllt sich nicht. Weil die Nummer eins, Lucas Hellfritsch, zur kommenden Saison zum TC Rot-Weiß Wahlstedt wechselt, haben die Verantwortlichen des PTC entschieden, die Mannschaft trotz des gelungenen Aufstiegs in die Landesliga im vergangenen Sommer zurückzustufen und wieder in der Verbandsliga zu melden.

„Durch den Wechsel fehlt Qualität in der Mannschaft, die nicht ersetzt werden konnte. Lucas’ Entscheidung lag schon länger in der Luft, so dass wir nicht überrascht waren“, sagte Jörn Hellfritsch. „Seit Jahren fährt Lucas zum Landestraining nach Wahlstedt, die Herrenmannschaft spielt in der Regionalliga und nach dem Weggang von Leon Schütt zum Suchsdorfer SV wurde er gefragt, ob er wechseln will.“

Für den Oberstufenschüler ist das der logische nächste Schritt. Der Pinneberger trainiert bis zu zehn Stunden in der Woche und will den Wechsel nutzen, um sich weiterzuentwickeln.

Für die Mannschaft des PTC ist der Abschied aber gleichbedeutend mit dem Landesliga-Verzicht. „Es gab Hoffnung, dass wir noch Spieler dazubekommen, die uns hätten weiterhelfen können, doch das war nicht der Fall. Florian Schiller und der Rest des Teams werden zusammenbleiben“, sagte Jörn Hellfritsch. Vielleicht klappt es ja dann wieder mit dem Aufstieg.

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