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Basketball : Ein ungewohntes Gefühl

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Damen des SC Rist Wedel kassieren beim Tabellenführer aus Osnabrück eine 58:67-Pleite.

Wedel | Das Gefühl, ein Basketball-Spiel zu verlieren, hatte die 1. Damen-Mannschaft des SC Rist Wedel schon länger nicht mehr. Der Meister der 1. Regionalliga ging in der vergangenen Saison nur einmal als Verlierer vom Feld. Doch beim ungeschlagenen Tabellenführer Osnabrück unterlag das Team von Trainer Bernardo Velarde mit 58:67. „Diese Niederlage gegen eine Topmannschaft tut besonders weh, weil wir eine tolle Leistung abgerufen haben. Meine junge Mannschaft hat enormes Potenzial. Wir hätten hier nicht verlieren müssen“, sagte der 36-Jährige.

Im Vorfeld konnte Velarde noch Auskünfte über den Gegner via Informanten sammeln, so dass die beliebte Spielweise, die großen Spielerinnen unter den Körben zu suchen, von den Risterinnen nahezu optimal verteidigt werden konnte. Zur Pause lag der SCRW nur einen Punkt hinten, vor dem Schlussabschnitt ebenfalls. Doch im letzten Viertel durfte Charlotte Müller-Navarra aufgrund ihres fünften persönlichen Fouls nicht mehr mitmachen. Zudem fehlten in der Partie noch Katharina Körner und Sarah Kalipke aus beruflichen Gründen. Insgesamt reiste die Mannschaft nur zu acht an. „Die Kräfte schwanden immer weiter“, so Velarde. Ruth Thänert musste trotz Erkältung durchspielen. „Wenn du dann in den letzten Spielminuten hinten liegst, wird es schwer, die Partie noch umzubiegen. Uns hat am Ende die Power gefehlt“, sagte Velarde.

Das Team zog noch einige Fouls, um die Uhr anzuhalten, aber die Mannschaft aus Osnabrück traf den Großteil der Freiwurfversuche. Gegen Königs Wusterhausen am Sonnabend um 19 Uhr soll dann am Ende wieder gejubelt werden – wie gewohnt.

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