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Fussball Kreisliga 8 : Ein Tor, zwei Meinungen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kreisliga 8: Beim 2:0 des SCP über den 1. FCQ sorgt das 1:0 für Diskussionen / Erste Pleite für Heidgraben

Am fünften Spieltag waren die Kreisliga-Fußballer des 1. FC Quickborn mit fünf Siegen noch Tabellenführer der Staffel 8 – dann kam der Bruch: drei Niederlagen in Serie, die jüngste am vergangenen Wochenende beim SC Pinneberg (0:2), nur noch Platz sieben.

„Momentan ist der Wurm drin“, hadert FCQ-Coach Andreas Marten mit der Situation nach dem achten Spieltag, und nennt die Gründe für die Niederlagen-Serie: „Von unserem 22 Mann-Kader stehen mir derzeit nur 14 zur Verfügung. Zudem haben wir viel Pech bei Gegentoren.“ Gegen den SCP musste mit Alexander Keck mangels Personal ein gelernter Stürmer ins Tor. Beim 0:1 durch Christian Koster war er machtlos (31.). „Zumal es ein klares Abseitstor war. Drei Leute stehen bei einer Flanke in der Mitte im Abseits, behindern Keck, Koster läuft von hinten rein und macht das Tor“, so Marten verärgert.

Sein Pendant, SCP-Trainer Stephan Roesler, sah es anders: „Koster kam von hinten, der Keeper hatte freie Sicht, für mich ein regulärer Treffer.“ Ein Tor, zwei Meinungen. Beim 2:0 durch Nico Krüger per Freistoß (35.) war die Sache klarer: „Unhaltbar“, so Marten. In Durchgang zwei hatten die Quickborner noch gute Chancen, der Torerfolg blieb jedoch aus, auch weil Steffen Puzycha in der 80. Minute wegen eines Schubsers Rot sah (Roesler: „Gelb hätte es auch getan“) und der SCP Quickborns Torjäger Steven Schönfeld im Griff hatte.

Alles im Griff hat derzeit auch Andreas Hermeling, Trainer des TSV Seestermüher Marsch. Der TSV siegte dreimal in Folge, am Wochenende gab es ein überraschendes 3:2 beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Heidgrabener SV, bei dem Stürmer Metin Tefci einen Doppelpack schnürte. Da dem Heidgrabener Pascal Fritz früh ein Eigentor unterlief (22.), halfen auch die beiden Treffer von Top-Torjäger Philippe Schümann dem HSV nicht mehr, die erste Saisonpleite abzuwenden. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Spiel selbst nicht“, war Hermeling nach demSchlusspfiff erleichtert.

Erleichtert ist man auch beim TuS Holstein Quickborn. Nach dem 3:2 über den Kummerfelder SV hat der TuS den Anschluss nach oben hergestellt. Olaf Janßen, nach längerer Verletzungspause zurück im Team, traf bei seinem Comeback gleich doppelt. Punktlos bleibt weiterhin der SV Hörnerkirchen (0:3 gegen den Moorreger SV). „Einem Gegner, der mit uns um den Abstieg spielen wird, konnten wir zu keiner Zeit gefährlich werden“, blickt Hökis Coach Frank Hänel nüchtern auf das Duell zurück.

 

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erstellt am 23.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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