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Fußball-Kreisliga : Ein Sieg wie ein Gedicht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Derby-Sieg des 1. FC Quickborn beim TuS Holstein bringt Trainer Ketelsen zum Reimen.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Wettschulden sind Ehrenschulden. Das ist auch Ehrenmann Jan Ketelsen, Trainer der Kreisliga-Fußballer des 1. FC Quickborn, bewusst. Und so löste er nach verlorener Wette mit seinem Innenverteidiger Michael Kuhse sein Versprechen ein, den Bericht vom Spiel seines Teams im Derby gegen Rivale TuS Holstein im Falle eines Sieges in Gedichtform zu verfassen. Ein Auszug seines Werkes: „Ganz am Rande dieser Stadt, fand am Sonntag Derby statt.“ Die Wette hatte Ketelsen zwar verloren, das prestigeträchtige Derby in der Staffel 8 dafür mit 4:3 gewonnen.

Entsprechend reimte der Coach: „Hey, Eff-Zeh Quickborn sang die Meute, denn es machten dreifach fette Beute, die Punktehamster in orange-schwarz, indes ohne Hoffnung auf die Charts.“ In Halbzeit eins dominierten Ketelsens „Punktehamster“ nach Belieben und sahen nach Toren von Alexander Keck (7., 17.), Steven Schönfeld (57.) und Marko Mlinac (63.) bereits wie der klare Derby-Sieger aus. Doch dann lief es in Durchgang zwei plötzlich rund beim TuS – und gegen die Orangen. Erst pfiff Schiri Piotraschke das 5:0 durch Colin Heath per Kopf wegen eines vermeintlichen Stürmerfouls ab (Ketelsen: „Da war nix“). Dann köpfte erst Holsteins Baris Ayik zum 1:4 ein (70.), ehe Hakan Alcelik auf 2:4 verkürzte (75). Hoffnung keimte auf. „Unser Trainer, Juan Ramon Martinez Moreno, setzte alles auf eine Karte und löste den Abwehrverbund auf. In der 88.Minute schoss Torge Sellmer dann den Anschlusstreffer“, sagte Fikret Yilmaz, der sportliche Leiter der Gastgeber. Zum Punktgewinn vor 350 Fans reichte es in den Schlussminuten allerdings nicht mehr. „Das wäre wohl auch unverdient gewesen, weil der 1.FCQ insgesamt besser war“, so Yilmaz fair. Gibt es beim Rückspiel noch’n Gedicht von Autor Ketelsen?

Wegen des Erfolgs des 1. FCQ rutschte der Hetlinger MTV nach der eigenen 0:3-Heimpleite gegen die SV Lieth auf Rang fünf ab. In einer torlosen ersten Halbzeit hatte der Klein Nordender Bezirksligaabsteiger bereits ein Chancenplus von 6:2. Nach dem Seitenwechsel trafen der eingewechselte Philipp Matthiesen (2) und Yannick Stubenrauch für die Gäste. Der HMTV scheiterte nach dem 0:1-Rückstand dreimal am Liether Torhüter Malte Hernowski.

Der Kummerfelder SV verteidigte mit einem etwas mühsamen 2:1 über Gencler Birligi die Tabellenführung. Verfolger Heidgrabener SV lieferte sich mit dem Moorreger SV das torreichste Duell des Spieltages. In der Schlussphase des 7:6 kassierten Heidgrabens Siegtorschütze Philippe Schümann und Torhüter Pascal Fritz Platzverweise.  

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