zur Navigation springen

Fussball-Oberliga : Ein Schubser und seine Folgen

vom

VfL Pinneberg besiegt den SC Victoria mit 3:0 und agiert dabei 70 Minuten in Überzahl.

Pinneberg | Pinneberg Ein Schubser und seine Folgen. Es lief die 21. Minute in einer bis dato ereignisarmen Oberliga-Begegnung zwischen dem VfL Pinneberg und dem SC Victoria. VfL-Akteur Flemming Lüneburg wurde bei der Ausführung eines Freistoßes in Ringer-Manier von Gegenspieler Cem Cetinkaya zu Boden gerissen, der Anfang einer folgeschweren Auseinandersetzung. Nach einer kurzen Rangelei gesellte sich Victorias Bekim Carolus zum Tatort und beförderte Lüneburg per Schubser zu Boden. Die Folge: Rote Karte für Carolus und 70-minütige Überzahl für den VfL.  „Das war ein berechtigter Platzverweis“ so Börje Scharnberg, der den abwesenden Michael Fischer als Cheftrainer vertrat. Wer von einer  Vorentscheidung ausging, wurde jedoch eines Besseren belehrt. Bis zur Pause wusste der VfL keinen Nutzen aus der Überzahl zu ziehen. Stattdessen besaßen die Gäste zum Start des zweiten Durchgangs sogar zwei aussichtsreiche Möglichkeiten in Führung zu gehen, ließen die Chancen jedoch ungenutzt. „Da hatten wir Glück“, gestand VfL-Ligamanager David Fock. Die Strafe folgte quasi auf dem  Fuß. Nach einer Ecke von Lüneburg stieg Steffen Maaß am zweiten Pfosten am höchsten, beförderte das Leder in Richtung Fünf-Meter-Raum, wo Jan-Philipp  nur noch einnicken musste.

Nur drei Minuten später schlug es erneut ein. Nach einem vermeintlichen Handspiel eines Vicky-Spielers schlenzte Lüneburg den fälligen Freistoß direkt auf den Kasten. Schlussmann Grubba lenkte den Ball noch an die Latte, beim anschließenden Flugkopfball von Thorben Reibe war der Torhüter jedoch machtlos. Die Gegenwehr der Gäste war nun gebrochen, der VfL kam zu schnellen Gegenangriffen und  nach einem Foul im Strafraum an Alexander Borck sorgte Sascha Richert per Elfer für den 3:0-Endstand.

zur Startseite

von
erstellt am 20.Okt.2014 | 16:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen