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Handball-Hamburg-Liga : Ein Remis mit Wehmut

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

HSG Pinnau und des BMTV hadern mit Unentschieden. Gebrauchter Tag für HT-Frauen.

Pinneberg | Ein Punkt gewonnen, oder doch eher einen verloren? So richtig sicher waren sich Hans Riedel, Trainer der Handballer der HSG Pinnau (Hamburg-Liga), und Torsten Krause (Barmstedter MTV) nach dem 30:30 (16:13) im Lokalderby nicht. Am Ende aber einigten sich beide auf eine gerechte Punkteteilung.

Und doch schwang auf beiden Seiten auch eher ein Schuss Wehmut mit, hatte die HSG doch fast die gesamte Partie geführt, der BMTV jedoch zum Schluss auch mit einem Quäntchen Glück zwei Punkte mitnehmen können. Andreas Butzmann hatte in der 59. Minute die erste BMTV-Führung zum 30:29 erzielt, die Julian Biehl von der HSG im Gegenzug umgehend egalisierte.

„Gutes Spiel, wichtiger Punkt“, so HSG-Teamsprecher Marco Simonsen nach der Partie, während die beiden Coaches dort noch in sich gingen. Und wirklich: Der Punktgewinn bringt eher dem BMTV in dem für sie „wichtigen“ Monat November etwas, hat das Team von Torsten Krause doch nach acht Partien acht Punkte auf dem Konto.

Durch den 23:22-Sieg der SG BSV/HSV bei der HG Barmbek II aber hat sich die Tabelle im Keller wieder dichter zusammengeschoben. Lediglich der Ahrensburger TSV ist als Schlusslicht noch ohne Punktgewinn – und reist nun am Sonnabend zum BMTV (18 Uhr, Schulstraße). Die HSG indes kann mit einem Sieg bei der SG BSV/HSV am Sonntag (16 Uhr) den Abstand auf einen Abstiegsplatz auf drei Punkte vergrößern.

Der TuS Esingen ist dagegen endlich da, wo das Team auch am Ende der Spielzeit sein möchte – an der Tabellenspitze. Möglich machte dies ein 34:30 (16:17) gegen den TuS Aumühle/Wohltorf in einer starken Partie. Die Tornescher zeigten nach ausgeglichener Halbzeit immer mehr, dass sie die Vorgaben von Neu-Trainer Markus Risch umzusetzen wissen. Den eigenen Ansprüchen weit hinterher hinkt dagegen der TSV Ellerbek II. Die Schützlinge von Kathrin Herzberg kassierten gegen das HT Norderstedt eine herbe 24:33 (11:15)-Klatsche – und finden sich auch eher im Tabellenkeller wieder.

Bei den Handball-Frauen hatte die Halstenbeker TS beim 14:27 (7:12) gegen die SG Altona zum ersten Mal in dieser Spielzeit einen wirklich „gebrauchten“ Tag erwischt.

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