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Fussball-Landesliga-Frauen : Ein perfektes Wochenende

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Frauen des SCP festigen den zweiten Tabellenplatz und profitieren von der Pleite des TuS Appen.

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2014 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Der Sprung auf den ersten Tabellenplatz wurde verpasst und dennoch sprach Clemens Voigt, Trainer der Landesliga-Fußballerinnen des SC Pinneberg, von einem „perfekten Wochenende.“

Neben dem 4:2-Erfolg der eigenen Elf über den Tabellendritten des Walddörfer SV, erhellte der 7:1-Triumph des Spitzenreiters aus Wentorf gegen den TuS Appen (Tabellenvierter) die Gemütslage des SCP-Coaches. „Wir blicken nicht auf den ersten Platz, sondern richten den Fokus auf die Ränge hinter uns. Durch die Ergebnisse haben wir den Vorsprung auf den dritten und vierten Platz auf sieben, beziehungsweise acht Zähler ausgebaut und sind absolut im Soll“, analysiert Voigt und verweist auf die Aufstiegsregelung. Schließlich tritt neben dem Meister auch der Zweitplatzierte den Gang in die Verbandsliga an. „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns täglich mit dem Thema Aufstieg beschäftigen. Wir wollen uns vor allem taktisch und fußballerisch weiterentwickeln“, so der Übungsleiter. Der Auftritt gegen den Walddörfer SV sei laut Voigt ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gewesen.

Nach einem schwachen Start mit Gegentoren in der elften und 17. Minute, stellten die hiesigen Fußballerinnen fortan ihren enormen Siegeswillen unter Beweis. Die Treffer von den Linn-Schwestern Merle (18.) und Kim (37.) waren der Startschuss einer furiosen Aufholjagd. „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt und besonders in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung abgeliefert“, befand Voigt, dessen Team nun vollends am Drücker war und durch die Tore von Isabell Plaßmann (68.) und der eingewechselten Sarah Gamm (90.) einen hochverdienten Erfolg einfuhr.

Die Stimmungslage bei der Aufsteigerelf aus Appen war angesichts der 1:7-Pleite gegen Wentorf – passend zur Jahreszeit – ein wenig frostig. „Wir haben bis zum 0:2 in der 25. Minute gut mitgehalten. Danach sind wir leider komplett eingebrochen“, ärgerte sich TuS-Coach Sascha Liebenow.

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