Fußball-Kreisliga : Ein nicht enden wollender Irrsinn

Höchste Konzentration: Timo Blank und der SC Pinneberg dürfen sich im Meisterrennen keinen Ausrutscher erlauben. Beim 8:2-Erfolg gegen den SV Hörnerkirchen brachte Blank seine Farben mit dem Führungstreffer in der siebten Minute frühzeitig auf Kurs.
Höchste Konzentration: Timo Blank und der SC Pinneberg dürfen sich im Meisterrennen keinen Ausrutscher erlauben. Beim 8:2-Erfolg gegen den SV Hörnerkirchen brachte Blank seine Farben mit dem Führungstreffer in der siebten Minute frühzeitig auf Kurs.

Entscheidung im Titelkampf der Kreisliga 8 fällt am letzten Spieltag. SC Pinneberg, 1. FCQ und Seestermühe geben sich keine Blöße.

shz.de von
05. Mai 2015, 16:00 Uhr

„Dieser Dreikampf ist ein Irrsinn“, sagt Stephan Roesler, Trainer des SC Pinneberg. Neben den eigenen Kreisliga-Fußballern dürfen auch der punktgleiche 1. FC Quickborn und der TSV Seestermüher Marsch am letzten Spieltag noch auf den Titel in der Staffel 8 hoffen. Tabellenführer SCP gab sich beim 8:2 (5:1) über den SV Hörnerkirchen programmgemäß keine Blöße. Zu den drei Treffern, die Nico Krüger dabei erzielte, zählte auch das 100. Team-Tor der Saison. Nach einem Querpass von Artjom Klimaschewski musste der Stürmer den Ball nur noch in die Maschen stupsen (2:0). Krüger bleibt es nicht erspart, demnächst einen Kasten Bier auszugeben, vielleicht ja im Rahmen einer Titelfeier? Die letzte Aufgabe beim Tabellensechsten Gencler Birligi ist nicht „ohne“, doch auch Hauptkonkurrent 1. FC Quickborn, der gegen den TSV Heist zu seinem Leidwesen kampflos zu drei Punkten kam, hat auf dem Rasen des Kummerfelder SV noch lange nicht gewonnen. Beim 4:3 (1:2) auswärts gegen den TV Haseldorf hatten die Kummerfelder zwar am Rande einer unliebsamen Überraschung gewandelt, als der eingewechselte Co-Trainer Benjamin Kälberloh in der 85. Minute einen Foulelfmeter und damit das 3:3 verschuldete. Doch ihren Ex-Coach Stephan Roesler, der in Kummerfeld wohnt, und ihren früheren „Macher“ Arno Braeger (SCP-Team-Manager) werden sie nicht enttäuschen wollen.

Verwundbar zeigte sich der TSV Seestermühe, um sich gegen Union Tornesch II schließlich doch 4:2 (1:0) durchzusetzen. Sebastian Rose per Elfmeter-Nachschuss (1:2) und A-Junior Jan-Philipp Gollnick (2:3) jagten dem Tabellendritten als Union-Torschützen zwischendurch zweimal einen Schrecken ein. Von einer gelungenen Spielzeit darf schon jetzt Aufsteiger Moorreger SV sprechen, der sich dank des 3:1 (2:0) über Roland Wedel II auf den elften Rang verbesserte. Der TuS Holstein Quickborn beendet die Spielzeit auf dem Zahnfleisch und war froh, vom SV Rugenbergen III mit dem letzten Aufgebot – nur elf Akteure standen zur Verfügung -– wenigstens ein 0:0 mitgebracht zu haben.

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