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Fussball : Ein letztes Mal im Fokus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SV Rugenbergen lädt am Sonnabend zum Legenden-Match.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Auf Dennis Schultz warten zwei ganz besondere Tage. Der Torhüter bestreitet am Freitagabend zunächst sein letztes Pflichtspiel für den Fußball-Oberligisten SV Rugenbergen (19 Uhr gegen den SC Victoria), 17 Stunden nach dem Abpfiff wird der 33-Jährige im Rahmen des Legenden-Match„Schultz/Melich“ gegen „Rasensport Elmshorn“ dann auch offiziell verabschiedet (Eintritt ist frei). „Ich freue mich natürlich enorm auf die beiden Partien, wobei der Fokus erst einmal ganz klar auf das Pflichtspiel gerichtet ist. Wir wollen einen Sieg. Am Sonnabend wird es dann ein lockerer Kick gegen Freunde und alte Weggefährten“, sagt Schultz, der 2010 in Bönningstedt anheuerte und dem Verein auch in Zukunft die Treue halten wird. „Ich übernehme zur kommenden Saison das Amt des Torwart-Trainers“, offenbart Schultz, der sich neben körperlichen Beschwerden (Sprunggelenk) vor allem aus familiären Gründen für ein Karriereende entschieden hat. „Mein ältester Sohn ist sieben Jahre alt und spielt beim VfL Pinneberg und auch der Jüngere (vier, Anm. d. Red.) wird demnächst wohl an der Fahltsweide anfangen. Ich möchte die Jungs am Wochenende spielen sehen, die Prioritäten haben sich verändert“, so der Keeper.

An diesem Wochenende wird allerdings noch einmal alles beim Alten sein: Schultz’ Ehefrau und seine beiden Söhne werden den 33-Jährigen zum Abschied noch einmal lautstark von außen anfeuern. Neben Schultz werden indes auch Kapitän Jan Melich sowie Co-Trainer Knut Aßmann, beide seit 2011 im Team, am Sonnabend auf Wiedersehen sagen. „Damit geht eine Ära vorbei. Alle drei haben enorm viel für den Verein geleistet“, merkt Coach Ralf Palapies an, der den Begegnungen am Freitag und Sonnabend entgegenfiebert.

Anders verhält sich die Situation bei Absteiger SV Halstenbek-Rellingen. „Wir werden keine Verabschiedungen vornehmen. Das haben wir in den vergangenen Jahren auch nicht gemacht“, stellte Präsident Hans Jürgen Stammer bereits am Dienstagabend am Rande der letzten Heimbegegnung klar. Das mag stimmen, die Tatsache, dass HR den Gang in die Landesliga antreten muss und in den kommenden Tagen und Wochen wohl noch der eine oder andere Akteur das Weite suchen wird, dürfte bei dieser Entscheidung ebenfalls eine Rolle gespielt haben.

Beim VfL Pinneberg steht trotz Ligaverbleib ebenfalls ein Kader-Umbruch an. Neun Akteure verlassen das Team von der Fahltsweide, bekommen am heutigen Freitagabend vorm letzten Ligaspiel gegen Barmbek-Uhlenhorst Blumen überreicht. „Das gehört sich einfach“, so VfL-Coach Thorben Reibe.

Der Wedeler TSV hat die wechselwilligen Davor Celic, Emre Yayla und Gary Voorbraak bereits am vergangenen Freitag im Zuge des Heimspiels gegen Altona 93 verabschiedet. Gegen Absteiger Buxtehuder SV liegt der Fokus der Gäste somit einzig und allein auf einen erfolgreichen Saisonausklang. „Wir wollen die drei Punkte holen und noch bester Aufsteiger werden, das wäre ein toller Erfolg“, meint Wedels Cheftrainer Jörn Großkopf. Neben einem eigenen Sieg muss der WTSV (Tabellensiebter) auf eine zeitgleiche Niederlage des Tabellensechsten TuS Osdorf beim SC Condor hoffen.

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