Basketball : Ein Krimi lässt die Serie reißen

Hilfe, ich bin umzingelt: Rists Lee Jeka (Mitte, am Boden)   umringt von Gegenspielern des RSV Eintracht.
Hilfe, ich bin umzingelt: Rists Lee Jeka (Mitte, am Boden) umringt von Gegenspielern des RSV Eintracht.

90:95 nach Verlängerung gegen RSV Eintracht: Der SC Rist Wedel verliert in der Steinberghalle sein erstes Heimspiel der Saison.

shz.de von
25. November 2013, 16:00 Uhr

Bislang konnten die Zuschauer bei einem Pro B-Basketballspiel des SC Rist Wedel in der heimischen Steinberghalle in vier Duellen stets jubeln. Doch diesmal war es anders: Das Team von Headcoach Sebastian Gleim unterlag in einem wahren Krimi dem RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf nach doppelter Verlängerung mit 90:95. Für die Gäste war es der erste Sieg in Wedel überhaupt.

„Es war ein enges, umkämpftes Spiel. Wir haben zwei, drei Fehler mehr gemacht als der Gegner“, so Gleim. Ein Schlüsselmoment für die zweite Niederlage in Folge dürfte das Ausscheiden wegen des fünften Fouls von Centerspieler Christoph Roquette fünf Sekunden vor Ende des vierten Viertels gewesen sein. Mit 31 Punkten war er Wedels Topscorer.

„Klar hat er uns in der Verlängerung gefehlt, der RSVE hat ihn nie in den Griff bekommen“, meinte Gleim, dessen Team wenig später auf dieselbe Weise Fabian Böke verlor. Die Risters belegen nun den vierten Tabellenplatz und haben zwei Auswärtsspiele gegen die BSW Sixers und Recklinghausen vor der Brust. Der Trainer weiß zwar um die Gefahr, in einen Negativstrudel zu geraten, sieht seine Spieler jedoch nicht akut davon betroffen: „Wir haben erfahrene Leute in unseren Reihen, da mache ich mir wenig Sorgen. Uns muss einfach klar werden, dass in der Pro B kein Gegner locker dominiert werden kann. Wir müssen uns aus dieser Situation herauskämpfen. Es fehlen noch fünf Siege für unser Saisonziel – die Playoffs.“

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