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Fussball-Oberliga : Ein köstlicher Erfolg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SV Rugenbergen setzt sich mit 5:3 gegen den Wedeler TSV durch / Voorbraak entscheidet Wette für sich

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Gary Voorbraak hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Der 23-Jährige feierte vor 170 Zuschauern mit dem SV Rugenbergen einen 5:3 (3:0)-Derbyerfolg gegen seinen Ex-Klub Wedeler TSV, der obendrein noch mit einem kostenlosen Restaurant-Besuch im Anschluss an die Oberliga-Partie garniert wurde. „Es ist immer schön, wenn man sich gegen seinen Ex-Verein durchsetzt. Ich war heute extra motiviert“, so der Mittelfeldfußballer, der dank des Erfolgs die Restaurant-Wette mit Wedels Marlo Steinecke für sich entschied.

Voorbraak hatte unter WTSV-Coach Jörn Großkopf in der vergangenen Saison eine untergeordnete Rolle gespielt und sich schlussendlich in Richtung Bönningstedt verabschiedet. In Minute 16 sollte Voorbraak seinem Ex-Team den ersten Dämpfer verpassen. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß bediente er mustergültig Angreifer Moussa Mane, der nur noch einnicken musste. Nur 60 Sekunden später hebelte Kevin Beese mit einem Pass die gesamte Gäste-Abwehr aus und schickte Pascal Haase auf die Reise, der trocken ins rechte untere Eck vollendete – 2:0. „Wir haben ordentlich begonnen, dann stimmt zwei Mal die Zuordnung nicht und schon liegen wir 0:2 im Rückstand“, monierte Großkopf, dessen Elf nach 25 Minuten mit dem Linienrichter haderte. Nach einem Querpass von Ali Moslehe netzte Eric Agyemang ein; der zumeist überforderte Linienrichter entschied allerdings fälschlicherweise auf Abseits.

Der nächste Fehler ließ nicht lange auf sich warten, gleichwohl mit einem neuen Protagonisten. Cody Shields leistete sich einen katastrophalen Rückpass, Mane reagierte blitzschnell umkurvte Niklas Marten und traf zum 3:0-Pausenstand (37.).

„Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit geboten, dass kann man von den zweiten 45 Minuten nicht behaupten“, analysierte SVR-Coach Ralf Palapies. Nach einer Stunde verkürzte Theodoros Ganitis nach Zuspiel von Moslehe zum 1:3. Es war der Startschuss einer ereignisreichen Schlussphase. Da sowohl Sergej Schulz (66.) als auch Patrick Hoppe (73.) an Marten scheiterten, dem Großkopf seinem bisherigen Stammtorhüter Stefan Steen vorzog, und nach einem famosen Sololauf Manes auch Haase nicht vollendete (81.), blieb es spannend. Ganitis bestrafte die mangelnde Kaltschnäuzigkeit der Hausherren und traf zum 2:3 (85.).

Wedel warf alles nach vorne und wurde kalt erwischt. Haase traf nach Pass des eingewechselten Konstantinos Kordistos zum 4:2 (87.). Joker Hendrik Ebbecke hauchte den Gästen dank eines Flachschusses noch einmal Mut ein (89.), den Schlusspunkt setzte jedoch Sergej Schulz mit einem sehenswerten Distanztreffer in der Nachspielzeit.

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