Ein großer Name

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Fußball-Landesliga: Tabellenführer Hamburger SV III heute Abend beim FC Elmshorn zu Gast

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19. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Der Hamburger SV III und die Elmshorner Wilhelmstraße – nicht unbedingt die aus Sicht der Rothosen beste Kombination. Zweimal haben die Amateurfußballer vom Volkspark beim FC Elmshorn bisher gespielt, zweimal sind sie über ein Unentschieden nicht hinaus gekommen. 1:1 hieß es sowohl in der Landesliga-Spielzeit 2016/17 als auch 2015/16.

Eine Statistik, aus welcher der FC Elmshorn vor dem heutigen Heimspiel Hoffnung schöpft. Das gilt auch für Henri Weigand, am 24. März des vergangenen Jahres letzter Elmshorner Torschütze gegen den HSV. Mit einem satten 16-Meter-Schuss hatte er damals den Club in Führung gebracht; Mladen Tunjic glich in der Schlussphase aus.


HSV III eventuell mit Ex-Profi Marcell Jansen

Das Erfolgserlebnis teilte Weigand vor 19 Monaten besonders intensiv mit Ömer Aygün. Beide sind auch die einzigen Akteure im aktuellen Elmshorner Aufgebot, die von dieser Begegnung noch aus erster Hand berichten können. Alle anderen eingesetzten Spieler einschließlich Lars Lühmann als Trainer haben die Wilhelmstraße mittlerweile verlassen.

Dessen Nachfolger Dennis Usadel bringt die aktuelle Stimmung auf den Punkt: „Der HSV ist ein großer Name, auch wenn es die dritte Mannschaft ist. Das sind Highlights der Saison. Jetzt kommt er als Tabellenführer, da ist Motivation pur angesagt.“ Zuletzt wirkte auch Ex-Nationalspieler Marcell Jansen bei den Rothosen mit. Die Hoffnung auf eine erneute Überraschung gegen den Gast, der mit Macht zurück in die Oberliga will, rührt aus der Tatsache her, dass die Hamburger bisher oft in den letzten Spielminuten ihre Tore erzielt haben. „Das spricht einerseits für den HSV, aber vielleicht ist dieses Glück auch irgendwann mal aufgebraucht“, so der Elmshorner Übungsleiter.

Vielleicht, so eine Spekulation, hilft ja gerade die Wilhelmstraße dem Gastgeber. Das Geläuf dort ist bekanntlich nicht das beste der Liga, sondern der Ball hoppelt dort auch gern mal etwas unkontrolliert. Da der HSV III ähnlich wie die Profitruppe vom Volkspark mit einem gern auch mal vor dem eigenen Strafraum spielenden Torhüter im Aufbau operiert, birgt dies das Risiko von Ballverlusten. Vielleicht, so die Spekulation auf Elmshorner Seite, könne man von so einem profitieren. Die beiden Siege über Schlusslicht SC Alstertal-Langenhorn und TuRa Harksheide haben in jedem Fall Auftrieb gegeben. Um diese Serie fortsetzen zu können, trichtert Usadel seinen Mannen immer wieder ein: „Uns wird in dieser Liga nichts geschenkt. Wir müssen immer an unsere Grenzen gehen.“ Henri Weigand und Ömer Aygün sind zwei, die das (fast) immer tun.

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